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"Weiterzukommen wäre gut für den Kopf"

Am Freitagnachmittag (9.8.) stellte sich Cheftrainer Jos Luhukay auf der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel gegen den VfB Lübeck am Sonntag (11.8., 15:30 Uhr) den Fragen der Journalisten. Luhukay sprach dabei über…

…die Rahmenbedingungen der Begegnung: "Es ist ein Spiel mit sehr viel Brisanz. Es werden uns viele Fans unterstützen. Deswegen muss es unser Ziel sein, weiterzukommen. Das ist aus meiner Sicht auch unsere Pflicht. Wir haben die Woche darauf hingearbeitet uns gut zu präsentieren."

…den Gegner: "Lübeck hat eine gute Mannschaft, die das Umschaltspiel beherrscht. Sie sind eine starke Regionalligamannschaft und letzte Saison nicht umsonst Zweiter geworden. Die Außenverteidiger schalten sich gut ein, vorne haben sie einen kaltschnäuzigen Stürmer. Sie sind gut organisiert und strukturiert. Sie werden eine gute Defensive aufstellen, was bedeutet, dass wir Lösungen am Ball haben müssen, um am Ende Tore zu erzielen."

…die personelle Situation: "Auch wenn der Trainingsplatz voll war, ist die Realität eine andere. Es werden uns zehn Spieler nicht zur Verfügung stehen. Aber wir arbeiten daran. Dazu gehören auch die Langzeitverletzten. Luca Zander macht Hoffnung, dass er nächste Woche ins Mannschaftstraining zurückkehren kann. Ansonsten sind keine Verletzungen dazugekommen. Finn Ole Becker absolviert wieder Teile des Mannschaftstrainings, ist aber keine Option für Sonntag."

…die Bedeutung des Pokalspiels: "Wenn wir verlieren ist viel Negativität da, das ist eine Blamage. Aus Mediensicht wird viel darüber gesprochen. Wenn wir eine Runde weiterkommen, können wir vom Kopf und Selbstvertrauen her, die Woche besser absolvieren. Das hilft uns vielleicht nicht, um in Stuttgart erfolgreich zu sein, macht es im inneren Verhältnis aber einfacher."

…die Gegnerbeobachtung: "Wir haben uns professionell auf Lübeck vorbereitet – wie auch bei jedem Meisterschaftsspiel. Wir haben Lübeck auch beobachtet, um uns so gut wie möglich vorzubereiten, um uns möglicherweise Vorteile herauszuspielen."

…Veränderungen in der Startelf: "Ich möchte eine gewisse Konstanz in die Mannschaft bekommen und nicht viele Veränderungen vornehmen. Mit Christopher Avevor und Finn Ole Becker sind in der letzten Woche zwei weitere erste Elf-Spieler ausgefallen. Bei weiteren Veränderungen würde zu viel Verunsicherung aufkommen."

…den Ersatz für die Ausfälle: "Bei Avevor haben wir nicht viele Alternativen. Leo ist noch weit vom Training entfernt. Mit Horni haben wir einen gelernten Innenverteidiger und sonst können wir über Niklas Hoffmann nachdenken. Im Moment müssen wir uns noch gedulden. Mit Philipp Ziereis haben wir noch einen fantastischen Verteidiger. Buchti ist für Sonntag nach wie vor eine Option, das gilt auch für die anderen Spieler, die zuletzt draußen waren."

…die Brisanz des Pokalspiels für die jüngeren Spieler: "Für sie läuft ein Lernprozess, den sie a) in der Vorbereitung und b) in Bielefeld und gegen Fürth begonnen haben. Für sie war es das erste Heimspiel vor 30.000 Zuschauern. Auch am Sonntag werden sie wieder Erfahrungswerte dazubekommen."

 

(ms)

Foto: Witters

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