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„Der Stachel sitzt tief!“

Die 3:5-Niederlage am Sonntag (2.9.) gegen den 1. FC Köln beschäftigte Cheftrainer Markus Kauczinski auch einen Tag später sichtlich. Im Gespräch mit den Hamburger Journalisten ließ der 48-Jährige das Spiel zum einen noch einmal Revue passieren und blickte zum anderen schon auf die Trainingsinhalte während der Länderspielpause.

"Natürlich herrscht etwas Katerstimmung. Wir haben das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. Alle sind enttäuscht. Die ersten beiden Gegentore fallen zu leicht. Dass wir den Zwei-Tore-Vorsprung vor der Pause hergegeben haben, tut weh", haderte Cheftrainer Markus Kauczinski am Tag nach der 3:5-Heimniederlage gegen den 1. FC Köln mit dem Spielverlauf und rückte speziell das erste Gegentor in den Mittelpunkt seiner Analyse. "Eigentlich waren wir alle hinter dem Ball und hätten somit zugreifen können. Köln hat in dieser Situation zu viel Platz im Mittelfeld. Das darf auf diesem Niveau nicht passieren. Ich rede da ganz offen mit den Jungs."

Vor dem Spiel hatte der 48-Jährige angekündigt, auch gegen den Aufstiegskandidaten Nummer 1 den eigenen Matchplan durchziehen zu wollen. Gesagt, getan: "Wir waren im Mittelfeld sehr offensiv aufgestellt. Dieses Risiko sind wir bewusst eingegangen. Damit haben wir Köln auch sichtlich überrascht", lobte der Coach, fügte aber kritisch an: "Allerdings darf das nicht zur Lasten der Defensive gehen. Der FC hat die Räume gut bespielt und seine Möglichkeiten eiskalt genutzt. Nichtsdestotrotz haben wir uns gute Chancen erspielt und eine der stärksten Mannschaften der Liga vor Probleme gestellt", so Kauczinski.

In der Länderspielpause werde man vor allem am Defensivverhalten arbeiten, wie der Übungsleiter abschließend verriet: "Wir müssen wieder zu der Balance und Kompaktheit der ersten Spiele zurückkehren. Das war perfekt. Oft fehlen nur Kleinigkeiten. Dass die offensiveren Spieler beispielsweise auch noch einen Tick defensiver denken. Generell müssen wir als Mannschaft cleverer agieren und uns auch mal Zeit zum Durchschnaufen holen. Der Stachel sitzt bei allen tief. Und diesen Stachel werden wir als Motivation mit in die Länderspielpause nehmen, um weiter an uns zu arbeiten."

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(jk)

Foto: Witters


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