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Kiezbeben 2.0 im FCSP-Museum: Eröffnung mit dem "Tier im Tor"

Es ist so weit: Die Zeit der temporären Ausstellungen ist vorbei, das FC St. Pauli-Museum am Millerntor ist gekommen, um zu bleiben! Ab sofort ist die Dauerausstellung in der Gegengerade unter dem Motto "KIEZBEBEN 2.0" immer von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Ehrengast bei der Premiere war kein Geringerer als das "Tier im Tor" – Klaus Thomforde, legendärer FC St. Pauli-Keeper von 1983-99 und Mitglied der braun-weißen "Jahr100-Elf".

"Wow. Was für ein Museum!", hatte die Hamburger Morgenpost schon am Donnerstag (23.1.) vorgelegt (hier der ganze Bericht: KLICK!). "Dieses Museum ist keine Spur langweilig. Es ist modern, multimedial, atemberaubend, spannend." Und auch Ehrengast "Fausto Klaus" zeigte sich beeindruckt: "Ein tolles Erlebnis. Es kommen so viele Erinnerungen wieder!" Die Treppen hinauf zum Tresen des "Alten Clubheims" im Museumsfoyer stieg er gleich mehrmals hintereinander hinauf und hinab: "Diesen Weg bin ich damals so oft gegangen!"

Klaus Thomforde (li.) mit Christoph Nagel (mi.) und Michael Pahl (re.) von 1910 e.V.. Nicht nur das "Alte Clubheim" im Foyer brachte viele Erinnerungen zurück.

Klaus Thomforde (li.) mit Christoph Nagel (mi.) und Michael Pahl (re.) von 1910 e.V.. Nicht nur das "Alte Clubheim" im Foyer brachte viele Erinnerungen zurück.

In einem unterhaltsamen Talk mit Michael Pahl, Traditionsbeauftragter des FC St. Pauli und Vorstandsvorsitzender von 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V., Betreiberverein des FC St. Pauli-Museums, lieferte Klaus Thomforde seine persönliche Sicht auf das KIEZBEBEN, das für den FC St. Pauli zu einer "Zweiten Geburt" wurde.

Und er erzählte auch von seiner gegenwärtigen Tätigkeit: Als Torwarttrainer der deutschen U21-Nationalmannschaft ist Klaus Thomforde viel unterwegs – aktuell in Hamburg, um FCSP-Keeper Svend Brodersen für das deutsche Team bei den Olympischen Spielen in Tokyo zu sichten. Mit überzeugendem Ergebnis, wie er – unter großem Applaus des Publikums – durchblicken ließ.

Der FC St. Pauli ist für Klaus Thomforde nach wie vor eine Herzensangelegenheit: "Die Zeit damals war der Beginn einer unglaublichen Erfolgsgeschichte, und ich bin froh, Teil dieser Gemeinschaft aus Fans und Mannschaft zu sein. Ich hatte immer das Gefühl, wir sind eins!"

Publikumsliebling: Die historische Anzeigetafel kann im KIEZBEBEN von Besucher*innen selbst bedient werden.

Publikumsliebling: Die historische Anzeigetafel kann im KIEZBEBEN von Besucher*innen selbst bedient werden.

Auch wer das KIEZBEBEN 1.0 im letzten Jahr besucht hat, wird im KIEZBEBEN 2.0 viel Neues finden. "Es war uns sehr wichtig, die Ausstellung noch viel visueller, unmittelbarer und auch multimedialer zu machen", erzählte 1910 e.V.-Vorstand Christoph Nagel, der als Kurator Konzept und Texte der Ausstellung erstellte.

Dass das Museum nach sieben Jahren Vorbereitung nun endgültig Wirklichkeit ist, sei "eine gewaltige Teamleistung", so Nagel. "Die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Talente, ehrenamtliches und das im Aufbau befindliche hauptamtliche Engagement haben sich großartig ergänzt."

Empfohlen von Klaus Thomforde persönlich: KIEZBEBEN 2.0 – mehr Beben, mehr Roar!

Empfohlen von Klaus Thomforde persönlich: KIEZBEBEN 2.0 – mehr Beben, mehr Roar!

Wer die Ausstellung besucht, wird eine so große Vielfalt vorfinden, dass sie in einem Besuch kaum aufzunehmen ist. Wie gut, dass es auch Dauerkarten fürs KIEZBEBEN gibt: Für 20 Euro (Standard-Dauerkarte), bzw. 30 Euro (Soli-DK mit Motiv "Klaus Thomforde") können BesitzerInnen dieses Tickets ab sofort bis 31.12.2020 an allen KIEZBEBEN-Öffnungstagen die Ausstellung besuchen (Online-Bestellung: KLICK!). 

Das lohnt sich, auch wegen der KIEZBEBEN-Nächte an jedem Donnerstag (mehr dazu in Kürze). Einzeltickets gibt es für 7 Euro und 10 Euro, bzw. 4 Euro (Standard-, Soli- und ermäßigter Preis). Die Ausstellung ist donnerstag von 15 bis 22 Uhr, freitags von 15 bis 19 Uhr sowie sonnabends und sonntags jeweils von 11 bis 19 Uhr geöffnet (Gegengerade / Heiligengeistfeld 1, U St. Pauli / Bus Linie 17).

Mehr Infos zur Ausstellung gibt's hier: www.kiezbeben.de

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Möchtest Du Mitglied bei 1910 e.V. werden, das Museum unterstützen und über seinen weiteren Weg mitbestimmen? Dann melde dich doch einfach an! Es geht schon ab 2 Euro im Monat und der Antrag ist schnell ausgefüllt: KLICK!

 

Text: 1910 e.V.

Fotos: Witters

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