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Lienen: „Die Jungs wissen, wie sie sich verhalten müssen“

Am Sonntagmittag (30.10.), die Kiezkicker hatten gerade ihr Abschlusstraining vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg beendet, stellten sich Geschäftsleiter Sport Thomas Meggle und Cheftrainer Ewald Lienen den Fragen der Journalisten.

„Zeitlich gesehen war es eine normale Trainingswoche, zwischen beiden Spielen liegen sechs Tage“, stellte Coach Ewald Lienen mit Blick auf die Englische Woche mit dem DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC am vergangenen Dienstag (25.10.) und dem anstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg klar. Somit hatten der 62-Jährige und seine Mannschaft viel Zeit, sich auf die Partie gegen die Clubberer vorzubereitet. Mit dem Einsatz seiner Jungs konnte Lienen unter der Woche zufrieden sein: „Die Mannschaft hat gut trainiert und geht gut vorbereitet in das Spiel.“

Getrübt wurde die Stimmung des 62-Jährigen jedoch durch die personelle Situation. Während sich Lasse Sobiech und Vegar Eggen Hedenstad zurückmeldeten, werden Jan-Philipp Kalla, Aziz Bouhaddouz (beide Reha-Training) sowi Dennis Rosin und Jeremy Dudziak (beide krank) definitiv ausfallen. „Unter der Woche musste der eine oder andere krankheitsbedingt pausieren. Wir müssen abwarten, wer zur Verfügung stehen wird“, merkte Lienen an.

Auch der Einsatz von Philipp Ziereis, der zuletzt aufgrund einer Zerrung im Oberschenkel pausieren musste, ist noch fraglich. „Es kann sein, es kann aber auch nicht sein“, so der 62-Jährige zu einem möglichen Einsatz des Innenverteidigers. Nach sechswöchiger Verletzungspause steht Sören Gonther aber wieder bereit. „Er ist seit einer Woche voll im Training und auf einem sehr guten Weg. Es ist gut, dass er wieder dabei ist“, so Lienen über die Rückkehr des Kapitäns. Auch Geschäftsleiter Sport Thomas Meggle freute sich über die Genesung Gonthers: „Diese personellen Alternativen helfen immer. Zumal Gonni als Kapitän jetzt wieder ganz nah an der Mannschaft dran ist."

So viel ist klar: Wie im Pokalspiel gegen Hertha BSC müssen die Braun-Weißen wieder auf mehrere Akteure verzichten. Was auch klar ist, sagte Lienen deutlich: „Das Pokalspiel war wichtig, denn die Jungs wissen, dass sie sich so verhalten müssen, damit wir eine Chance haben. Jeder hat begriffen, dass er so auf den Platz laufen muss und so gegen den Ball arbeiten muss, wie er es gegen Hertha getan hat. Es war eine klare Steigerung im Vergleich zu den vorherigen Spielen erkennbar.“

Erkennbar ist auch der Trend des 1. FC Nürnberg. Nach zwei Punkten aus den ersten sechs Saisonspielen konnte der Club zuletzt vier Spiele in Folge gewinnen und sich in der Tabelle ins Mittelfeld vorkämpfen. „Sie haben nach einigen Spiele Veränderungen vorgenommen, sich defensiv anders präsentiert“, nannte Lienen einen Grund für den Aufschwung des FCN. Ein weiterer Grund ist Torjäger Guido Burgstaller, wie Lienen festgestellt hat: „Er war zu Saisonbeginn nicht dabei. Seit seiner Rückkehr konnte er bereits acht Tore erzielen.“

Mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse des 11. Spieltages – Arminia Bielefeld, 1860 München und der 1. FC Kaiserslautern konnten dreifach punkten – stellte der 62-Jährige abschließend klar: „Wir schauen nicht nach links und nach rechts. Niemand spielt für uns. Es spielt nur eine Rolle, wie wir selbst spielen. Unser Ziel ist es zu gewinnen. Gelingt uns das, können wir auch mal nach links und rechts gucken.“

 

(hb)

Foto: Witters

 


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