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Kauczinski: "Wir analysieren die Situation und werden ein anderes Gesicht zeigen"

Auch einen Tag nach der Niederlage beim 1. FC Heidenheim (1:3) war Cheftrainer Markus Kauczinski mit dem Resultat noch sichtlich bedient. Nach der Vormittagseinheit gemeinsam mit der U23 ging der Fußball-Lehrer mit den anwesenden Journalisten in die Fehleranalyse. 

Am Sonntagmorgen nach der 1:3-Niederlage nutzten die Kiezkicker die Gelegenheit, um ein Trainingsspiel gegen die U23 zu machen, deren Heimpartie gegen den SC Weiche Flensburg 08 witterungsbedingt abgesagt worden war. „Es hat sich angeboten, um sich ein Bild von allen zu machen“, erklärte Markus Kauczinski die Maßnahme. Beobachten konnte der Cheftrainer unter anderem Philipp Ziereis und Mats Møller Dæhli, die sich nach überstandenen Verletzungen zurück in den Kader kämpfen wollen. Außerdem bewies Richard Neudecker im Trainingsspiel, das mit 5:1 für die Profis endete, seine Torgefährlichkeit und brachte das Leder dreimal im Kasten unter.

Anschließend widmete sich der Coach im Pressegespräch der Analyse der Begegnung vom Vortag. „Wir müssen die ganze Mannschaft in die Pflicht nehmen“, sagte Kauczinski. „Wir müssen dazu stehen, dass Spieler, von denen wir Leistung gewohnt sind, keinen guten Tag hatten.“ Insbesondere die Gegentore seien durch individuelle Fehler verursacht worden, nach denen die Boys in Brown nicht mehr den Sprung zurück ins Spiel fanden. „Erst verteidigen wir einen Standard schlecht, klären dann den Ball nicht ordentlich und stehen beim dritten Tor auf einigen Positionen zu offensiv“, zählte der Fußballlehrer die entscheidenden Situationen auf.

Der zweite Teil der Fehleranalyse beschäftigte sich vor allem mit den ausgelassenen Möglichkeiten. Denn obwohl die Braun-Weißen die Kugel dreimal aus dem Netz holen mussten, hätten sie die Partie dennoch für sich entscheiden können. „Wir haben bis zum Ausgleich weitere gute Angriffe gehabt“, resümierte Kauczinski. „Natürlich ärgern wir uns über die vergebenen Chancen, hatten aber auch Pech als Sami beispielsweise die Latte traf.“ Immerhin gab der Übungsleiter bei Lasse Sobiech (Probleme am Sprunggelenk) Entwarnung und auch bei Cenk Sahin, der in Heidenheim nur 25 Minuten nach seiner Einwechslung angeschlagen den Platz hatte verlassen müssen, gehe man im Moment nur von einer Zerrung im Oberschenkel aus.

Für die kommenden vier Spiele werden diese beiden Kiezkicker auch dringend gebraucht. Denn es stehen ausschließlich Duelle mit Topteams der Liga an. „Ich habe nicht das Gefühl, dass die zurückliegenden Aufgaben einfacher waren als die kommenden“, befand Kauczinski. „Wir werden die Situation jetzt analysieren, ein anderes Gesicht zeigen und auch für die Top Vier schwer zu schlagen sein. Für alle Mannschaften geht es um was. Es wird brennen."

In voller Länge findet Ihr die Trainerrunde bei fcstpauli.tv!

 

(ms)

Fotos: Witters

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