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"Wir fahren guten Mutes nach Ingolstadt und machen ein starkes Spiel“

Am Freitagabend (21.9., 18:30 Uhr) trifft der FC St. Pauli am 6. Spieltag der 2. Bundesliga auf den FC Ingolstadt 04. Auf der Pressekonferenz vor der Begegnung beantwortete Cheftrainer Markus Kauczinski die Fragen der Journalisten und gab einen Ausblick auf die kommende Aufgabe an seiner alten Wirkungsstätte. 

Zu Beginn seines Statements ging Cheftrainer Markus Kauczinski auf die personelle Lage seines Kaders ein. Neben den Langzeitverletzten Jan-Philipp Kalla und Marc Hornschuh werden auch Bernd Nehrig und Luca Zander erneut ausfallen. Für Sami Allagui, der wieder ins Training eingestiegen ist, käme ein Einsatz noch zu früh. "Christopher Avevor hat voll trainiert", verriet Kauczinski, der hinzufügte: "Wir müssen jetzt gucken, wie er die Belastung vertragen hat. Wenn er dann Grünes Licht gibt, kann ich mir vorstellen, dass er spielt."

Bei seinem möglichen Comeback nach drei Spielen, bei dem der Innenverteidiger verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand, wollen die Boys in Brown beim FC Ingolstadt wieder einen Sieg einfahren. Der FCI kassierte zuletzt eine 0:6-Niederlage beim VfL Bochum und ist mit dem eigenen Saisonstart alles andere als einverstanden. „Sie haben viele Möglichkeiten in ihrem Kader – gerade im Offensivbereich“, warnt Kauczinski dennoch vor dem anspruchsvollen Gegner. "Wir wollen von unserem Spielgedanken nicht abweichen und die Momente, in denen der Kampf gefordert ist, besser erkennen."

Die elf Spieler, denen das Trainerteam das Vertrauen schenkt, von Beginn an aufzulaufen, müssen sich dann einer besonderen Herausforderung stellen. "Beide Mannschaften haben in letzter Zeit sehr viel Frust dabei gehabt", erklärte der Fußball-Lehrer. "Wir müssen als Team und auch von der Taktik her enger zusammenrücken und in den Kampf gehen. Dann hoffen wir auf ein gutes Ergebnis." Dabei erinnerte sich Kauczinski auch an seinen letzten Auftritt an seiner alten Wirkungsstätte, als die Kiezkicker im Februar einen 1:0-Erfolg bei den Schanzern einfuhren.

Dass er und seine Schützlinge nach vier Pflichtspielniederlagen in der Kritik stehen, gehöre außerdem zum Geschäft dazu. "Die Mannschaft hat sich der Kritik gestellt und ich weiß, wie ich der Mannschaft in dieser Phase helfen kann", sagte der 48-Jährige. "Wir haben Fehler gemacht, die passieren. Wichtig ist es nun, dass wir die Ruhe bewahren und zeigen, dass wir zusammenstehen, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Wir fahren guten Mutes nach Ingolstadt und machen ein starkes Spiel."

 

(ms)

Foto: Witters

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