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Kauczinski: "Wir machen uns nicht in die Hose"

Mit dem Duell gegen den 1. FC Nürnberg am Montagabend am Millerntor (12.2., 20:30 Uhr) beginnen für die Kiezkicker die Topspiel-Wochen, in denen sie es nacheinander mit den vier bislang erfolgreichsten Teams der Liga zu tun bekommen. Zwar reisen die Franken als auswärtsstärkste Mannschaft der Liga nach Hamburg, doch FCSP-Cheftrainer Markus Kauczinski sieht dennoch auch Gründe, warum der Abend mit einem Erfolg für Braun-Weiß enden könnte.

Dafür könnten aber einige Umbaumaßnahmen in der Startelf von Nöten sein. Denn Cenk Sahin steht durch den in Heidenheim erlittenen kleinen Muskelfaserriss noch nicht zur Verfügung. Auch der Einsatz von Luca Zander ist mehr als fraglich. Der rechte Außenverteidiger hatte sich bei einem Zusammenprall im Training einen Bluterguss im Nackenbereich zugezogen. "Er ist heute noch sehr in seiner Beweglichkeit am Kopf eingeschränkt, deshalb gehe ich davon aus, dass er nicht zur Verfügung steht", zeigte sich Kauczinski hinsichtlich dieser Personalie wenig optimistisch. Mats Møller Dæhli sei hingegen nach einer guten Trainingswoche mittlerweile wieder ein Kandidat für den Kader: "Seine fußballerische Qualität kann uns helfen, Gefahr zu entwickeln, auch wenn es vielleicht nur von der Bank aus ist."

Gegen den FCN sei nach den jüngsten Niederlagen gegen Darmstadt und Heidenheim Wiedergutmachung angesagt: "Der letzte Auftritt war nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Jetzt sind wir gegen einen starken Gegner gefordert, ein gutes Spiel zu machen." Die Ausgangslage verspricht eine attraktive Partie: Nürnberg will sich in der Spitzengruppe festbeißen, für Kauczinski und sein Team geht es darum, sich weiter von den Abstiegsrängen entfernen: "Es ist ein enges Rennen, das ist uns allen bewusst. Wir haben uns ein bisschen befreien können, wissen aber auch, dass die anderen mit jedem Punkt, den wir nicht holen, aufholen können."

Warum die Franken auf Platz zwei stehen und die Kiezkicker im Mittelfeld der Liga, lässt sich vor allem am Faktor Konstanz festmachen. "Seine Leistung konstant abrufen zu können, ist die höchste Qualität des Fußballs", macht Kauczinski dem kommenden Gegner, der seit acht Spielen nicht mehr verloren hat, ein indirektes Kompliment und sieht gleichzeitig bei seinem Team in dieser Hinsicht noch Nachholbedarf: "Diesen Beweis sind wir bisher noch schuldig geblieben. Das würde ich aber nicht ausschließlich auf die Mentalität zurückführen. Dazu gehört auch, einen taktischen Plan durchzuziehen. Das muss sich erst noch einschleifen. Wir haben beherzte und gute Leistungen gezeigt, aber eben auch, dass wir noch nicht stabil sind."

Für einen erfolgreichen Montagabend müssen sich die Kiezkicker wieder von ihrer besten Seite zeigen. Denn neben der Konstanz bringt Nürnberg alles mit, was eine Spitzenmannschaft ausmacht: "Sie sind fußballerisch gut und verfügen über viel individuelle Qualität. Mit Mikael Ishak haben sie einen der Toptorjäger der Liga, mit Kevin Möhwald einen Vorbereiter, der auch torgefährlich ist, in ihren Reihen. Die Defensive ist stabil und durch die Erfolge ist ihr Selbstbewusstsein groß." Doch die Kiezkicker wollen sich nicht verstecken, schließlich haben auch sie ihre Qualitäten in dieser Spielzeit mehrfach nachgewiesen. "Wir machen uns davor nicht in die Hose. Wir haben gezeigt, dass wir Fußball spielen und für jeden Gegner gefährlich sein können", gibt der Cheftrainer das Motto für das Flutlichtspiel am Millerntor vor.

Kostenlos abrufbar und in voller Länge findet Ihr die Pressekonferenz wie immer bei fcstpauli.tv!

 

(hbü)

Foto: Witters

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