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„Wollen in Aue unser Spiel durchbringen“ – Markus Kauczinski

Endlich rollt der Ball in der 2. Bundesliga wieder. Auf der Pressekonferenz am Freitag (14.9.) vor dem Spiel beim FC Erzgebirge Aue sprach Cheftrainer Markus Kauczinski über die Trainingsarbeit in der Länderspielpause und das Personalpuzzle, das es zu lösen gilt.

Wie bei jeder Pressekonferenz vor einem Pflichtspiel gab der Cheftrainer der Braun-Weißen zunächst einen Überblick über die Personallage vor dem Auswärtsspiel beim FC Erzgebirge Aue: Jan-Philipp Kalla und Marc Hornschuh befinden sich weiterhin im Aufbau und sind somit für das Spiel bei den Veilchen keine Option. Außerdem müsse man auf Bernd Nehrig (Schlag aufs Bein) und Luca Zander (Sprunggelenksverletzung) verzichten.

Zwei weitere Kiezkicker seien hinsichtlich eines Comebacks zwar auf einem guten Weg, stünden aber in Aue noch nicht zur Verfügung: "Christopher Avevor hat nun zwei Mal mit dem Team trainiert. Es läuft relativ gut, aber letztlich würde bei ihm ein Einsatz zu früh kommen - gerade in Hinblick auf die anstehende Englischen Woche. Sami Allagui hat das erste Mal wieder voll mittrainiert. Eine Kadernominierung kommt aber ebenfalls zu früh", gab Kauczinski bekannt.

Der Coach ist am Sonntag zu einem Puzzle gezwungen: "Durch die Ausfälle ergeben sich einige Fragezeichen, deshalb haben wir unterschiedliche Sachen trainiert in der Abwehrformation – wie beispielsweise eine Dreierkette, die eine Option sein könnte. Die Plätze sind hart umkämpft", sagte der 48-Jährige und ging noch etwas mehr ins Detail. "Es ist möglich, dass Florian Carstens eine Option für die Startelf ist. Wir haben beides probiert – sowohl, dass Marvin Knoll ins Mittelfeld rutscht, als auch, dass er in der Dreierkette spielt. Wir werden das analysieren und am Sonnabend entscheiden."

Im Sturm hat der Cheftrainer die Qual der Wahl: "Offensiv präsentieren sich die Jungs in guter Laune, sodass es keine leichte Entscheidung ist, wen ich aufstelle", freute sich Kauczinski über diverse Auswahlmöglichkeiten.

Die wird es auch brauchen, um bei den Veilchen etwas mitzunehmen. "Wir haben eine harte Aufgabe vor uns. Aue agiert mit einer Dreier- bzw. Fünferkette und hat sich im Laufe der Saison in der Offensive schon flexibel gezeigt. Ich weiß um die Negativserie gegen Aue. Diese wollen wir durchbrechen, das haben wir auch schon gegen Darmstadt geschafft", betonte der Coach.

Dafür sei aber eine konzentrierte Herangehensweise notwendig: "Wir haben aus den letzten Spielen was gutzumachen. Dafür müssen wir den gleichen Torhunger zeigen, hinten kompakt stehen und besser verteidigen. Es geht darum, wieder die Balance zu finden. Daran haben wir gearbeitet. Wir wollen unser Spiel durchbringen, aktiv sein und uns nicht verstecken."

 

(jk)

Foto: Witters

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