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Marvin Knoll: „Ich fühle mich rundum wohl“

Das nennt man wohl einen Einstand mit Maß: Mit einem wunderschönen Freistoß sorgte Marvin Knoll für den 2:1-Auftaktsieg beim 1. FC Magdeburg. Wir haben mit unserem Neuzugang unter anderem über das vorübergehende Leben im Hotel und über Basketball gesprochen.

Moin Marvin, warum bist Du zum FC St. Pauli gewechselt?

Ich hatte im Sommer mehrere Optionen. Als St. Pauli mit dem Angebot kam, ist mir die Entscheidung leichtgefallen, weil es sich von Anfang an richtig angefühlt hat. Ich habe Bock auf die Aufgabe hier. Auch mein Umfeld hat nur eine Stadt genannt: Hamburg.

Momentan wohnst Du noch im Radisson Blu. Wie lebt es sich dort?

Das ist wirklich super! Ich fühle mich sehr wohl. Im Radisson Blu bin ich bestens umsorgt. Ich musste mich um nichts kümmern. Mir wurde auch erzählt, dass von der Terrasse im 26. Stock Song 2 vom Millerntor ganz gut herüberschallen soll. Falls Familie oder Freunde zu Besuch kommen, weiß ich jedenfalls, wo ich sie unterbringen werde. Ende des Monats ist die Zeit dort vorbei. Ich habe für meine Familie und mich etwas in Alsterdorf gefunden.

Bist Du hier in Hamburg schon auf Entdeckungsreise gegangen?

Ich kannte die Stadt schon ein bisschen von privaten Besuchen. Ansonsten war die Vorbereitung so intensiv, dass ich mir noch nicht so viel anschauen konnte. Ich freue mich aber jetzt schon darauf, nach dem Umzug die Stadt zu entdecken.

Marvin Knoll liebt seine Familie, Basketball, gutes Essen und deutschen Hip Hop. Diesen Eindruck bekommt man, wenn man sich ein bisschen mit Dir beschäftigt. Würdest Du das so stehen lassen?

Absolut! Eine Sache fehlt bei der Aufzählung vielleicht noch: Ich gehe sehr gerne ins Kino.

Apropos Basketball: Du trägst oft ein Trikot von NBA-Star James Harden (Houston Rockets). Liegt das daran, dass Ihr dieselbe Bartmode habt?

Was James Harden betrifft, bin ich völlig bekloppt (lacht). Ich bin ein großer Fan. Das Trikot ist ja nur das eine. Ich habe von ihm so ziemlich alles: T-Shirts, eine Tasse und vieles mehr. Das volle Programm! Harden kann vielleicht in der Defensive noch zulegen, was er aber im Offensivspiel abliefert ist grandios. Ein großer Traum von mir ist es, ein NBA-Spiel live in der Halle zu erleben. In der Freizeit werfe ich ab und zu auch gerne mal ein paar Körbe. Oke Göttlich hat mich schon zu einem Eins gegen Eins herausgefordert. Ganz ehrlich: Der hat doch keine Chance gegen mich (lacht).

Am Freitag (10.8.) steigt Deine Millerntor-Premiere in einem Pflichtspiel für den FC St. Pauli. Was willst Du noch los werden?

Ich freue mich einfach brutal. Ich habe das Stadion schon als Gästespieler und bei der Generalprobe gegen Stoke City erlebt. Da gab es schon Gänsehautmomente. Endlich geht es auch Zuhause los. Mit Darmstadt wartet ein starker Gegner. Wenn wir mit Willen, Leidenschaft und unseren Fans im Rücken die Heimspiele angehen, kann das ein riesiges Faustpfand für die komplette Saison sein.

Danke für das Gespräch, Marvin!

Das ganze Gespräch mit Marvin Knoll gibt es ab Donnerstag (9.8.) in unserer VIVA-Stadionzeitung zum Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 zu lesen.

 

(jk)

Fotos: FC St. Pauli

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