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"Die Trainer sind sehr offen für Themen und glauben an das Ausschöpfen vom athletischen Potential"

Während die Lizenzmannschaft im Trainingslager in Spanien ihre Vorbereitung fortsetzt, läuft der Betrieb an der Kollaustraße auf Hochtouren. Denn unsere Nachwuchsmannschaften sind aus der Winterpause zurück und bereiten sich auf ihre Rückrunden vor. Deswegen ist im Moment die umfangreiche Arbeit des neuen NLZ-Athletiktrainers Lukas Arenas gefragt.

In kleinen Gruppen stellt sich unsere U16 mehreren Kraftübungen im Inneren des Trainingszentrums an der Kollaustraße. Für die Elf von Cheftrainer Benjamin Olde begann am Montagabend (13.1.) die Wintervorbereitung. Zum Auftakt gab der Übungsleiter seine Schützlinge aber in die Hände von Lukas Arenas, der die Young Rebels unter der Mithilfe von Niklas Herrmann (Athletiktrainer U19), Magnus Nerlich (Athletiktrainer U17), Joshua Raudies (Administration), Daniel Wekenborg (Praktikant) und Aljoscha Liebe (externer Helfer) zum Auftakt mit der Leistungsdiagnostik forderte.

Arenas hat in Köln Sportwissenschaften studiert und seinen Master per Fernstudium in Manchester gemacht, wo er u.a. bei United und City hospitierte. Außerdem eignete sich der gebürtige Hamburger mit chilenischen Wurzeln beim 1. FC Köln als Reha-Trainer und im Jugendbereich von Hannover 96, zuletzt bei deren U23, seine Berufserfahrung an. Arenas pflegte schon zuvor einen guten Kontakt zu den Athletiktrainern der braun-weißen Profimannschaft, sodass er sich auf Empfehlung beim FC St. Pauli bewarb, nachdem Karim Rashwan zur Lizenzmannschaft befördert wurde.

Mittlerweile sind für Arenas die ersten zweieinhalb Monate im Nachwuchsleistungszentrum vergangen. Die Leistungsdiagnostik, die im Moment auf der Agenda steht, werde von der U16 bis zur U23 einheitlich durchgeführt und bei den unteren Jahrgängen jeweils altersentsprechend angepasst. "Wir messen vorher Größe, Gewicht und Fettanteile, informieren uns aber auch über die Verletzungshistorie", verrät Arenas. "Die Leistungsdiagnostik selbst ist in fünf Hauptblöcke auf Ausdauer, Beweglichkeit, Bewegungskompetenz, Beinachsenkontrolle und Kraft ausgelegt."

In seiner alltäglichen Arbeit beschäftigt sich Arenas vor allem mit der weiteren Konzeptionierung in seinem Bereich. Seine Eindrücke vom Nachwuchsleistungszentrum sind dabei bislang sehr positiv. "St. Pauli möchte mutig sein und andere Wege gehen – das zieht sich durch das ganze NLZ", sagt Arenas. "Die Trainer sind sehr offen für Themen und glauben an das Ausschöpfen vom athletischen Potential, um die Spieler im Idealfall noch besser zu entwickeln."

Nach der Leistungsdiagnostik stehen Arenas zahlreiche Daten zur Verfügung. Darüber sollen die Jungs individuelle Pläne für sich bekommen, auf die sie hinarbeiten können. "Eine Übersicht wird im Rahmen vorgestellt, wo die Spieler stehen und wo sie hinsollen", erklärt der Athletiktrainer. "Wir versuchen aber auch Einschränkungen zu identifizieren, wenn jemand beispielsweise eine Verletzung hatte, und dadurch Maßnahmen zu starten, bevor etwas passiert."

Für die nächste Zeit hat sich Arenas mehrere Ziele vorgenommen. Die Spieler sollen noch besser auf den Herrenfußball vorbereitet werden, selbstständiger arbeiten und noch messbarer sein. "Wir wollen die Daten noch mehr teilen, um auch zu gucken, ob unsere Arbeit greift", so Arenas abschließend.

 

(ms)

Fotos: FC St. Pauli

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