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"Wir wollen Spiele spielen, um sie auch zu gewinnen"

Mitte April hatte der FC St. Pauli Sportchef Uwe Stöver und Cheftrainer Markus Kauczinski beurlaubt, mit Jos Luhukay wurde umgehend ein neuer Cheftrainer verpflichtet. Auf dem Posten des Sportchefs dauerte es bis Anfang Mai, ehe der Verein die Verpflichtung von Andreas Bornemann zur Saison 2019/20 verkündete. Bei dessen Vorstellung am Montagmittag (3.6.) äußerte sich Oke Göttlich zur Verpflichtung Bornemanns. Dabei sprach unser Präsident über...

 

...Verpflichtung von Andreas Bornemann: "Wir haben im April eine Entscheidung getroffen, die hier auch lange diskutiert worden ist. Wir haben uns nach den Spielen, die unglücklich für uns ausgegangen sind, für einen Wechsel entschieden, auch um zu unterstreichen, dass wir hier mit Ambitionen nach vorne gehen wollen. Wir haben Jos Luhukay frühzeitig geholt und uns in dem Zuge überlegt, was wir auf der Position des Sportdirektors machen. In dem Moment haben wir auch Kontakt zu Andreas Bornemann aufgenommen, mit ihm hatten wir über die Jahre immer schon Kontakt. Wir haben die Situation damals so bewertet, dass wir die Chance dann auch nutzen können, nachdem sich Uwe Stöver sehr deutlich positioniert und gesagt hatte, dass er gerne mit Markus Kauczinski weiterarbeiten will. Das war aber nicht gewollt und so mussten wir auch auf dieser Position einen Wechsel vornehmen. Wir freuen uns sehr, dass Andreas bei uns ist!"

...die Haltung Bornemanns, der sich in Nürnberg ebenfalls hinter den Trainer gestellt hatte: "Ich finde sowohl Uwes als auch Andreas Haltung sehr stark, wenn man sagt, dass man gemeinsam mit einem Trainer für ein sportliches Konzept steht. In der heutigen Zeit ist es ja nicht so, dass einer der Alleinunterhalter ist, vielmehr wird gemeinsam mit einem Trainer etwas entwickelt. Andreas Bornemann und Jos Luhukay haben sich in den Gesprächen kennengerlernt . Wir erhofften uns und das war dann auch der Punkt, dass wir auf beiden Positionen eine ähnliche Idee, ähnliche Ambitionen und eine ähnliche Herangehensweise bei der Kaderplanung sehen."

...die Herangehensweise und Idee, Fußball zu spielen: "Wie ich bereits bei der Vorstellung von Jos Luhukay im April gesagt habe, hatten wir in der vergangenen Saison eine gewisse Diskontinuität. Wir haben einige Spiele erfreulicherweise erfolgreich gestalten können, auf langer Strecke haben wir uns letztlich aber nicht kontinuierlich in dem Maße weiterentwickelt. Vor allem hinten raus haben wir Spiele verloren, darunter die Niederlage im Derby mit psychologischen Nachwirkungen. Am Ende kann man deutlich sagen, dass wir in der Entwicklung nicht die Schritte gegangen sind, die wir hätten erreichen können. Mit Jos Luhukay haben wir einen sehr ambitionierten Trainer, der schon bewiesen hat, dass er in einem Team, zukünftig dann mit Andreas Bornemann, junge Spieler weiterentwickeln kann und zudem für eine Idee steht, das Spiel aktiver zu gestalten. Wir wollen nicht Fußball spielen, um nicht zu verlieren. Wir wollen Spiele spielen, um sie auch zu gewinnen."

...die Mannschaft: "Ich wünsche mir auch, dass die Mannschaft so auch auftritt. Dafür sind im Umfeld der Mannschaft zwei Leute geholt worden, die genau dafür stehen. Es ist jetzt an der Mannschaft und am Team, diesen Leistungsgedanken auch umzusetzen. Es geht darum, sich körperlich in eine Situation zu bringen. Dass man vor- und nacharbeitet, dass man fit und möglichst unanfällig für Verletzungen bleibt, dass man robust und mental stark ist und sich auf die 34 Spieltage konzentriert. Dafür haben mit Jos und Andreas zwei Leute gefunden, die mit Blick auf die Vergangenheit und auf ihre verschiedenen Stationen dafür stehen. In Nürnberg hatte Andreas mit wechselhaften Gegebenheiten bezüglich des Kaders zu tun. Spieler mussten aus gewissen Gründen wechseln, trotzdem wurde eine Gruppe gefunden, die sehr erfolgreich war. Andreas ist herzlich willkommen, ähnliches hier auch umzusetzen."

 

(hb)

Fotos: Witters

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