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"Die sportliche Situation sieht gut aus"

Nach 31 Punkten aus der Hinrunde sowie drei hart erkämpften Zählern zum Rückrundenauftakt gegen den 1. FC Magdeburg konnte Sportchef Uwe Stöver vor der Winterpause zufrieden auf das vergangene Halbjahr des FC St. Pauli zurückblicken. Gleichzeitig gab es im Gespräch mit den Hamburger Journalisten auch diverse Personalien zu besprechen.

Zum Start der Winterpause gebe es noch keine Neuigkeiten zu vermelden, gab der Sportchef in Bezug auf die diversen im Sommer auslaufenden Verträge des Teams zu Protokoll. Beunruhigt sei er deshalb allerdings nicht: "Es gibt Verhandlungspartner auf beiden Seiten. Das ist ein ganz normaler Vorgang, bei dem man auch die nötige Ruhe und Geduld haben muss."

Nach seiner auffälligen Leistung mit zwei Vorbereitungen und einem eigenen Treffer gegen den FCM war natürlich auch Kapitän Bernd Nehrig Thema: "Er hat gesagt, dass er unzufrieden ist, weil er zu wenig spielt, und dass er sich für den Winter Gedanken machen muss. Das ist der Stand der Dinge. Es ist aber nicht so, dass wir gesagt haben, er muss gehen. Wenn er bleiben möchte, bleibt er. Wenn er gehen möchte, dann sprechen wir darüber." Bisher sei noch kein Verein deswegen an den FC St. Pauli herangetreten. Auch Clemens Schoppenhauer beschäftigt sich mit einem möglichen Wechsel. Doch auch in diesem Fall sei noch nichts konkret.

"Auch er ist unzufrieden", äußerte sich Stöver zudem über Cenk Sahin, "wir sind im Austausch mit ihm und seinem Berater. Da muss man abwarten, was die Zukunft bringt." Natürlich habe man im Verein weiterhin die Hoffnung, dass er noch eine wichtige Rolle spielen wird, schließlich "haben wir alle von ihm ja schon viele gute Dinge gesehen." Gleichzeitig müsse Sahin aber auch die Hinweise des Trainers beherzigen.

Für den Fall, dass tatsächlich ein Spieler den Verein im Winter verlässt, bedeute das nicht zwangsläufig, dass auch neue Spieler verpflichtet würden. "Der Trainer und ich tauschen uns regelmäßig aus. Die Situation sieht sportlich gut aus und wir haben eine Mannschaft, die gut harmoniert. Das ist ein fragiles Gebilde, das wir pflegen und hegen müssen." Für den Moment zeigte sich der 51-Jährige mit der Kaderzusammenstellung zufrieden: "Das entspricht der Vorstellung, die wir uns im Sommer erdacht und gewünscht haben."

Insgesamt zog der Sportchef ein positives Fazit zum bisher Erreichten: "Ich finde es toll, dass wir da stehen, wo wir stehen. Wir haben eine gute Grundlage, ein gutes Punktepolster. Wir haben aber auch gegen Magdeburg gesehen, dass wir uns die Dinge in jedem Spiel erarbeiten müssen. Nachlässigkeiten kann man sich nicht erlauben. Es wird darauf ankommen, diese Mentalität und diesen Zusammenhalt über 34 Spieltage zu zeigen."

Die Mannschaft stehe zwar nicht weit hinter den führenden Mannschaften, aber das ist für Stöver kein Anlass zu Euphorie: "Wir wissen alle, wie schnell es in die andere Richtung gehen kann. Vielleicht hast du mal verletzte Spieler über einen längeren Zeitraum, verlierst mal zwei Spiele und auch an Selbstvertrauen." Die Mannschaften, die bisher oben stehen, hätten eine richtig gute Qualität in der Spitze wie auch in der Breite. Insofern wäre es eine Überraschung, wenn der FC St. Pauli im Kampf um den Aufstieg eine Rolle spielen könnte, so der Sportchef abschließend.

 

(hbü)

Foto: Witters


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