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Trainerteam im Leistungsbereich des NLZ steht fest

Unser Nachwuchsleistungszentrum hat die Planungen auf den Trainerpositionen abgeschlossen. Der Hamburger Benny Hoose wird neuer Cheftrainer der U15.

Nachdem unsere U23, durch das 1:1-Unentschieden von Eintracht Braunschweig gegen Energie Cottbus in Liga drei, bereits am Sonnabend (18.5.) vor dem Fernseher den definitiven und vorzeitigen Liga-Erhalt sichern konnte, gibt der Verein auch die definitiven Planungen für die kommende Saison bekannt: Der langjährige NLZ-Trainer Joachim Philipkowski ist auch in der kommenden Spielzeit für den Profi-Unterbau verantwortlich. „Ich freue mich, die zuletzt erfolgreiche Arbeit weiterzuführen. Mein Ziel ist es immer, die Jungs auf das Profitum vorzubereiten, den letzten Schliff zu verleihen. Und ich werde weiterhin dafür arbeiten, dass weitere Spieler den Sprung zur Lizenzabteilung schaffen“, sagt Philipkowski.

Bei der U19, die am Mittwochabend (22.5., 18:30 Uhr, Sportanlage Ellernreihe) im Finale gegen den ETV eine richtig starke Saison mit dem Hamburger Oddset-Pokal-Sieg krönen kann, wird weiterhin Timo Schultz als Cheftrainer die Verantwortung tragen. „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und will weiterhin junge Spieler so entwickeln, dass sie am Millerntor auflaufen können. Mir macht die Arbeit im NLZ mit den Spielern und den Trainerkollegen sehr viel Spaß“, so Schulle.

Bei der U17 haben Malte Schlichtkrull und sein Team die Saison noch nicht beendet. Es stehen noch die beiden Partien gegen Werder Bremen (25.5.) sowie Energie Cottbus  (1.6.) aus. Schon jetzt kann von einer bemerkenswerten U17-Bundesliga-Spielzeit gesprochen werden. Die Truppe steigerte sich über die ganze Saison von Monat zu Monat und belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz. „Ich bedanke mich für das Vertrauen des Vereins. In den letzten Jahren hat sich viel in unserem NLZ getan und ich bin gerne ein Teil davon.  Ich freue mich darauf, weiterhin entwickeln und begleiten zu dürfen“, erklärt Schlichtkrull.

Auch der Coach der jungen B-Jugend, Benjamin Olde, bleibt an Bord. Dem 31-Jährigen gelang mit dem talentierten 2003er-Jahrgang der angestrebte Wiederaufstieg in die B-Regionalliga mit dem ungefährdeten Meistertitel. Olde wird als Trainer ab dem 1. Juli eine volle Stelle antreten: „Ich freue mich, auch zukünftig weiter am erfolgreichen Weg unseres NLZs mitzuwirken, um weitere Talente auf das Millerntor vorzubereiten.“

Ein neues Gesicht nimmt in der kommenden Saison auf der Bank der U15-Regionalliga-Truppe Platz. Nachdem sich der Verein und der langjährige Coach Baris Tuncay beiderseitig auf die Beendigung der Zusammenarbeit zum 30. Juni dieses Jahres verständigt haben, wird Benny Hoose zukünftig das Team betreuen. Der gebürtige Hamburger und ehemalige Regionalliga-Spieler von Altona 93, Hannover 96 sowie dem SC Victoria Hamburg wurde im Jahre 2012 zum Amateur-Fußballer des Jahres in der Hansestadt gekürt. Seit 2014 verlegte Hoose seinen Wohnort studientechnisch und fußballerisch in den Kölner Raum. In den vergangenen Jahren spielte Hoose für die Oberligisten TSC Euskirchen sowie den FC Hürth, bevor er auf das Trainerdasein umsattelte. Der mittlerweile 30-Jährige schließt aktuell sein Lehramtstudium (an der Sporthochschule Köln) mit den Fächern Sport und Englisch ab. Zuletzt fungierte er als U19-Trainer des Kölner Stadtvereins FC Hürth. „Ich freue mich sehr, meine Leidenschaft für den Fußball bei diesem wirklich besonderen Verein einbringen zu können. Die damit verbundene Rückkehr nach Hamburg ist für mich als "Altonaer Jung" ein schöner Nebeneffekt. Ich blicke mit großer Vorfreude auf die anstehenden Aufgaben mit meiner Mannschaft und die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen im NLZ“, sagt Hoose.

Roger Stilz, Leiter unseres Nachwuchsleistungszentrums, betont die Wichtigkeit, verschiedene Trainer-Typen für die unterschiedlichen Ausbildungsstufen in den Reihen zu wissen. Auf unterschiedliche Ansprachen reagieren zu können sei nicht zuletzt für die Entwicklung der Talente wichtig. Dabei dürfe aber auch die Weiterentwicklung der Trainer selbst nicht zu kurz kommen. Dies bliebe auch zukünftig ein großes Ziel. Zudem sei es wichtig, Trainer zu haben, die in verschiedenen Bereichen kompetent sind und sich weiterentwickeln wollen. „Benny hat schon vielfältige Erfahrungen sammeln können. Er war ein umsichtiger Spieler, hinzu kommt die gute, berufliche Ausbildung und die Erfahrungen als Trainer in den vergangenen Jahren. Sein Profil passte in unsere Suche“, sagt Stilz. Der 42-Jährige hebt nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit und der regelmäßige, verlässliche Austausch mit der Lizenzabteilung hervor. „Das ist, neben einer Top-Ausbildung der Jungs, die Grundlage für erfolgreiche Jugendarbeit.“

Im Allgemeinen zeigt sich Stilz zufrieden mit der Entwicklung der einzelnen Coaches und blickt positiv in die Zukunft: „Eigenantrieb, Kompetenz, Offenheit, aber auch Teamfähigkeit sind wichtige Trainer-Kriterien für unser NLZ. Ich glaube, dass wir dahingehend für die neue Saison wieder eine gute Bande beisammenhaben.“

 

(hb/rs)

Fotos: Stefan Groenveld / Witters


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