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NSU-Monologe und Podiumsdiskussion am 10.12.

Rechter Terror und Gewalt sind in Deutschland immer noch Alltag. Das Urteil im NSU-Prozess ist gesprochen, doch seine Verbrechen und das damit verbundene Netzwerk sind in Teilen noch unaufgeklärt. Die Braun-Weiße Hilfe will mit ihrer Veranstaltung am Dienstag (10.12.) einen Beitrag dazu leisten, dass die Opfer des NSU nicht in Vergessenheit geraten und ihre Familien Gehör finden.

In Kooperation mit der "Bühne für Menschenrechte" werden die NSU-Monologe gezeigt, die als dokumentarisches wortgetreues Theater von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU um Wahrheit und Aufklärung erzählen. Auf der Bühne sind die Geschichten von Elif Kubasik, Adile Simsek und Ismail Yozgat zu erleben. Die Monologe werden in deutscher Sprache vorgetragen, es gibt türkische und englische Untertitel.

Im Anschluss an das Stück wird es eine Podiumsdiskussion geben, in der mit Candan Özer-Yilmas (Ehefrau von Atilla Özer, der an Spätfolgen des Nagelbombenanschlags von Köln starb)  und Ibrahim Arslan (Überlebender des Anschlags von Mölln, bei dem drei Mitglieder seiner Familie ums Leben kamen) direkt Betroffene zu Wort kommen. Komplettiert wird die Runde von Ivan Klasnić, der für Show Racism the Red Card – Deutschland e.V. aktiv ist.

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag (10.12.) um 19 Uhr im Ballsaal Süd, der Zugang ist barrierefrei. Der Einlass erfolgt bereits ab 18:15 Uhr, die Zahl der Sitzplätze ist begrenzt.

Der Eintritt ist frei, um Spenden zugunsten der Braun-Weißen Hilfe wird gebeten.

 

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