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Virtuelles Museum: Ausstellung „Fußball in Trümmern“ als 3D-Scan im Netz

Ihr habt „Fußball in Trümmern. FC St. Pauli im ‚Dritten Reich’“ noch nicht gesehen? Dann aber los! Die von BesucherInnen und Medien hochgelobte Ausstellung läuft nur noch für eine begrenzte Zeit. Doch schon jetzt haben die Aktiven von 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V. Vorbereitungen für die Zeit „danach“ getroffen. Ein faszinierend detaillierter 3D-Scan erlaubt schon jetzt den Besuch im „Virtuellen FC St. Pauli-Museum“.

Mit einer Spezialkamera haben die Experten des Hamburger Startup-Unternehmens Rundblick 3D jede Ecke, jedes Exponat und jedes Detail der umfangreichen Ausstellung mit ihren über 200 Exponaten festgehalten. Das Ergebnis ist faszinierend: Mit der Maus lässt sich die Ausstellung erkunden, als würde man tatsächlich durch die Museumsräume in der Gegengerade des Millerntor-Stadions laufen: KLICK!

„Die Zusammenarbeit mit Rundblick eröffnet uns viele neue Möglichkeiten“, erläutert Christoph Nagel, Kurator und Texter der Ausstellung und Vorstandsmitglied von 1910 – Museum für den FC St Pauli e.V.: „Schon die Foto-Ausstellung ‚Glaube, Liebe, Hoffnung’ von und mit Thorsten Baering konnten wir so über den Austellungszeitraum hinaus bewahren. Die Onlinefassung von ‚Fußball in Trümmern’ möchten wir nach Ausstellungsende sogar noch ausbauen, etwa um zusätzliche Links und die Hörfassung mit Rainer Wulff.“


„Fußball in Trümmern. Der FC St. Pauli im ‚Dritten Reich’“ ist bis mindestens 10. Dezember 2017 täglich 11 bis 19 Uhr und donnerstags von 11 bis 21:30 geöffnet (die Möglichkeit einer Verlängerung wird geprüft und in Kürze bekanntgegeben).

Eintritt: 5 Euro / 3 Euro ermäßigt.

Adresse: FC St. Pauli-Museum, Heiligengeistfeld 1 (Gegengerade Millerntor), U-Bahn St. Pauli.

Weitere Informationen: www.fcstpauli-drittes-reich.de


Aktuelle Hinweise

Am Donnerstag (7.12.) bietet 1910 e.V. ab 17 Uhr eine etwa 75-minütige Führung durch die Ausstellung an. Guide ist Christoph Nagel, die Führung kostet zum regulären Eintritt nichts extra (freiwillige spende gern gesehen). Mehr Infos: KLICK!

Ebenfalls am Donnerstag (7.12.) beginnt um 18:30 Uhr der Film- und Diskussionsabend „Liga Terezin“ im Rahmenprogramm der Ausstellung (Ort: Museumsfoyer / 1910-Weinbar): Theresienstadt diente den Nazis als „Vorzeigeghetto“. Es war das einzige Lager mit einer Fußballliga, in der Gefangene gegeneinander spielten; die Nazis nutzten Filmaufnahmen davon für ihre Propaganda. In einer eindrucksvollen Dokumentation berichtet Oded Breda darüber. Die Einführung übernimmt Veronika Springmann von der Humboldt-Universität Berlin. Mehr Infos: KLICK!

(mvh)

Fotos: Rundblick 3D / 1910 e.V.

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