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„Klasse, dass es nun losgeht“ – Uwe Stöver als Geschäftsleiter Sport vorgestellt

Am Donnerstag (21.9.) war es soweit. Der neue Geschäftsleiter Sport Uwe Stöver wurde von Präsident Oke Göttlich vorgestellt und beantwortete die Fragen der Hamburger Pressevertreter. Dabei erklärte er unter anderem, warum er erst zum 1.10. anfängt, wie er den Kader der Boys in Brown einschätzt und welche Aufgaben auf ihn zukommen.

„Herzlich Willkommen am Millerntor“, begrüßte Präsident Oke Göttlich den neuen Geschäftsleiter Sport Uwe Stöver. „Wir freuen uns sehr, dass wir Uwe für uns gewinnen konnten, er den Verein mitgestaltet und wir nun auf beiden Geschäftsleiter-Positionen optimal aufgestellt sind“, führte der 41-Jährige weiter aus. Was die Kompetenzen auf Geschäftsleiter-Ebene angehe, werde es in Zukunft eine thematische Trennung geben, sodass Andreas Rettig für den kaufmännischen Bereich und Uwe Stöver für den sportlichen Bereich zuständig sein werden, erklärte Göttlich, um dabei jedoch mit einem Schmunzeln eine Sache klarzustellen: „Wir werden den Teufel tun und den beiden verbieten, miteinander zu sprechen.“

Auch Uwe Stöver zeigte sich hocherfreut. „Klasse, dass es nun am 1.10. losgeht. Der FC St. Pauli ist für mich eine große und interessante Herausforderung“, gab er zu Protokoll. Bezüglich des Zeitpunktes seines Beginns hielt er fest, dass er sich dadurch in den vergangenen Monaten ein vollumfängliches Bild über den Verein und die handelnden Personen machen konnte. „Ich habe mir in letzter Zeit fast alle Spiele der Lizenzmannschaft vor Ort angeschaut, war aber auch bei der U23 sowie bei der U19. Darüber hinaus habe ich viele Gespräch geführt und so den Verein noch besser kennengelernt“, schilderte der 50-Jährige einen Teil seiner Tätigkeiten in letzter Zeit. Wahrgenommen habe er hierbei einen Klub, der sich nicht nur auf die Kernkompetenz Sport konzentriere, sondern auch auf gesellschaftlicher Eben aktiv sei, was den FC St. Pauli sehr sympathische mache, berichtete ein angetaner neuer Geschäftsleiter Sport.

Präsident Oke Göttlich fügte hinzu: „Die Konstellation, dass Uwe erst im Oktober mit seiner Arbeit beginnt, hat den Vorteil, dass Entscheidungen nicht im „Tunnel“ getroffen werden, sondern, dass Uwe strategische Inhalte von außen betrachten kann und sich nicht gleichzeitig mit dem Tagesgeschäft beschäftigen muss.“ Ein weiterer Grund, warum beim Anfangsdatum Stövers kein Druck bestand, sei die Tatsache gewesen, dass zum Zeitpunkt der Einigung die Kaderplanung für die Saison 2017/18 bereits abschlossen gewesen sei, erklärten Göttlich und Stöver unisono.

Weiter erläuterte Göttlich, warum die Wahl am Ende auf Stöver als Sportlichen Leiter gefallen ist. „Wir wollten einen erfahrenen Mann auf dieser Position. Einen Akteur, der im Fußball bereits alles gesehen hat und der den FC St. Pauli über alles stellt. Es geht nur um den Verein und nicht um den Karriereplan. Uwe hat vollumfängliche Erfahrungen vorzuweisen und passt daher ideal ins Anforderungsprofil des Präsidiums“, so Göttlich.

Worum geht es für Stöver in den nächsten Wochen? „Die nächste Transferperiode steht an und will vorbereitet werden. Auslaufende Verträge im Sommer werden auch auf meiner Aufgabenliste ganz oben stehen. Natürlich passiert all das neben dem laufenden Betrieb“, artikulierte der neue Geschäftsleiter Sport sein Hauptaufgabenfeld für die nächsten Wochen und Monate. Das alles soll natürlich immer in Absprache mit Chefcoach Olaf Janßen geschehen. „Es geht darum, dass wir eine Philosophie haben, die sich auch durch unser Handeln ausdrückt. Wir wollen dynamischen Fußball spielen, der sich aus einer guten Defensive ergibt. Das können auch verschiedene Systeme sein, die angewandt werden. Dafür benötigt es natürlich auch eine gewisse Form der Variabilität“, ging Stöver grob auf das Sportliche ein.

Der 50-Jährige zeigte sich zufrieden mit der sportlichen Entwicklung in der Liga. „Die Mannschaft hat an die Rückrunde der vergangenen Spielzeit angeknüpft. Durch die vielen verletzten Spieler fehlt noch etwas die Konstanz. Dadurch ist jeder in jedem Training und in jedem Spiel gefragt. Das machen die Jungs gut. Solche Spiele wie gegen Ingolstadt gibt es“, blickt er auf das bisherige Auftreten der Kiezkicker in der Saison 2017/18 zurück. Dabei wollte sich Stöver jedoch nicht zu einer Zielsetzung hinreißen lassen. „Wir spielen jetzt erstmal bis Winter und schauen bis Weihnachten, wo wir stehen. Natürlich wollen wir sportlich den größtmöglichen Erfolg, das ist klar.“

Für ihn persönlich gehe es nun darum, reinzukommen und sich einzuleben. „Auch wenn ich aus Mainz komme, bin ich eigentlich eher der nordische Typ. Daher wird das mit der Akklimatisierung nicht so schwer“, verspricht sich Stöver mit einem Lächeln eine schnelle Eingewöhnung. Wir wünschen Dir dabei viel Erfolg. Herzlich Willkommen am Millerntor, Uwe.

(lf)

Foto: Witters 

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