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Zahlen, Daten & Fakten - 1. FC Union Berlin

Nach fast einem Jahr rollt der Ball am Millerntor mal wieder an einem Montagabend, zum ersten Heimspiel im Jahr 2019 empfangen unsere Kiezkicker den 1. FC Union Berlin. Natürlich haben wir unseren nächsten Gegner ein wenig unter die Lupe genommen.

Winter-Wechsel

In der Winterpause hat sich ein bisschen was getan beim Kader der Eisernen. Offensiv-Allrounder Simon Hedlund wechselte zu Bröndby IF, Innenverteidiger Christoph Schösswendtner nach Österreich zu Admira Wacker und Kenny Prince Redondo zur SpVgg Greuther Fürth. Im Gegenzug verpflichtete Union mit Nicolai Rapp einen Abwehrspieler von Ligakonkurrent Erzgebirge Aue, auf Leihbasis kam zudem Offensivspieler Carlos Mané von Sporting Lissabon nach Berlin. Mané ist kein Unbekannter, er trug von 2016 bis 2018 das Trikot das VfB Stuttgart und erzielte am 29. Januar 2017 den 1:0-Siegtreffer für die Schwaben am Millerntor.

Defensiv-Spezialisten

Der Blick auf die Tordifferenz der Berliner zeigt sofort: Die Eisernen haben die beste Abwehr der Liga, lediglich 15 Gegentore musste sie in 19 Spielen hinnehmen. Im Topspiel gegen den 1. FC Köln, der mit 47 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Liga stellt, spielte Union am Donnerstagabend (31.1.) bereits zum achten Mal zu Null in der laufenden Saison. Die Berliner sind vor allem in der ersten Halbzeit schwer zu knacken: Gerade einmal fünf Mal zappelte der Ball im Netz – ligaweiter Bestwert. Ebenfalls top: Nur ein Gegentor in der Anfangsviertelstunde.

Zweitliga-Dauerbrenner

Seit dem Abstieg des TSV 1860 München im Sommer 2017 ist der 1. FC Union Berlin der Verein, der am längsten ununterbrochen in der 2. Bundesliga „zuhause“ ist. Bereits seit der Saison 2009/10 kämpfen die Eisernen im Bundesliga-Unterhaus um Punkte und damit ein Jahr länger als der VfL Bochum und zwei Spielzeiten mehr als unsere Kiezkicker. Rang zwölf in der Saison 2009/10 war Unions bislang schlechteste Platzierung, Rang vier in der Saison 2016/17 die bislang beste.

Auswärts-Bilanz

Daheim und auswärts, das ist immer so ne Sache – bei Union Berlin in der laufenden Saison auch. Daheim holte kein Team mehr Zähler als die an Alten Försterei ungeschlagenen Berliner, sieben Siege und drei Remis stehen zu Buche. In der Fremde wiederum gelang den Eisernen in neun Partien allerdings nur ein Sieg. Allerdings steht auch nur eine Niederlage zu Buche, alle anderen Partien endeten unentschieden.

Montags-Bilanz

Mit Beginn der Saison 2016/17 hat der 1. FC Union Berlin zehn Montagsspiele bestritten. Die Bilanz der Eisernen zum Wochenstart kann sich sehen lassen. Neben fünf Siegen und vier Remis mussten sie nur im April 2017 beim VfB Stuttgart eine Niederlage einstecken. In der laufenden Spielzeit stehen neben einem 2:1-Erfolg in Ingolstadt noch die beiden Unentschieden bei den Topteams Köln (1:1) und HSV (2:2) zu Buche. Zum Vergleich: Unsere Kiezkicker haben seit Sommer 2016 elf Montagsspiele absolviert. Die Bilanz ist bei fünf Siegen, drei Remis und drei Niederlagen positiv. In der laufenden Saison wurden die beiden Montagsspiele in Duisburg (1:0) und Bochum (3:1) jeweils gewonnen.

Fallrückzieher-Spezialisten

Beim 2:0-Heimsieg gegen Köln gingen die Berliner bereits nach 25 Sekunden in Führung – und das absolut sehenswert. Der Ex-Kölner Marcel Hartel traf artistisch, sein Fallrückzieher über Kölns Timo Horn hinweg eine Augenweide. Hartel ist bereits der zweite Berliner, der in der laufenden Saison per Fallrückzieher getroffen hat. Ende September traf Teamkollege Sebastian Polter im Heimspiel gegen Holstein Kiel ebenfalls per Fallrückzieher. Polter gewann mit seinem Treffer die Wahl zum Tor des Monats September. Hartels Tor gegen Köln wird sicherlich in der Auswahl zum Tor des Monats Januar stehen.

Nach seinem Traumtor verzichtete Marcel Hartel (Nr. 7) aus Respekt gegenüber Ex-Club Köln auf einen Torjubel.

Nach seinem Traumtor verzichtete Marcel Hartel (Nr. 7) aus Respekt gegenüber Ex-Club Köln auf einen Torjubel.

(hb)

Fotos: Eibner

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