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Zahlen, Daten & Fakten - FC Erzgebirge Aue

Nach der zurückliegenden Topspiel-Woche mit den Partien gegen Union Berlin und dem 1. FC Köln empfangen unsere Kiezkicker am Sonnabend (16.2., 13 Uhr) den FC Erzgebirge Aue. Vor dem Duell am Millerntor haben wir die Veilchen etwas unter die Lupe genommen.

Startschwierigkeiten

Wie unsere Kiezkicker hatte sich auch Erzgebirge Aue mit zwei Siegen und zwei Remis erfolgreich in die Winterpause verabschiedet, u.a. fügten die Veilchen dem 1. FC Union Berlin die erste Saisonniederlage zu. Der Start ins neue Jahr fiel dagegen ernüchternd aus: Gegen Magdeburg (0:1) und Ingolstadt (0:3) ging Aue leer aus, das Heimspiel gegen Köln fiel zudem witterungsbedingt aus. Neben Dresden (drei Spiele, drei Niederlagen) ist der FCE die einzige Mannschaft, die nach dem Jahreswechsel noch nicht gepunktet hat. Alle anderen Teams haben mindestens einen Sieg bejubelt.

Torjäger

25 Mal trafen die Spieler des FC Erzgebirge Aue in der laufenden Saison, allein elf Treffer gehen auf das Konto von Pascal Testroet. Der Angreifer hatte auch im Hinspiel gegen unsere Kiezkicker getroffen. Nachdem er vor der Winterpause acht Treffer in fünf Partien erzielt hatte, darunter ein Dreierpack beim 3:0-Heimsieg im letzten Spiel vor Weihnachten gegen Union Berlin, wartet Testroet im Jahr 2019 noch auf sein erstes Tor.

Abseitsstellungen

Während die Spieler von Arminia Bielefeld pro Spiel im Schnitt nur gut ein Mal im Abseits stehen (24 Mal in 21 Partien), ist die Fahne der Schiedsrichterassistenten bei Aues Spielern deutlich häufiger im Einsatz. Mit 64 Abseitsstellungen in 20 Partien führen die Veilchen diese Statistik mit deutlichem Vorsprung auf die SpVgg Greuther Fürth (55) an. Vor allem Pascal Testroet wird gerne zurückgepfiffen, Aues Torjäger stand bereits 25 Mal im Abseits. Nur Fürths Daniel Keita-Ruel (34) noch häufiger. Zum Vergleich: Mit 45 Abseitsstellungen belegen unsere Kiezkicker einen Mittelfeldplatz, Sami Allagui (16) wurde dabei am häufigsten zurückgewunken.

Rekordsieg

Am 8. Dezember 2018 fuhr der FCE einen neuen Rekordsieg in der Fremde ein, mit 5:0 siegte Aue bei der SpVgg Greuther Fürth. Auswärts standen zuvor bislang drei 5:1-Erfolge zu Buche, gleich zwei Mal bei Alemannia Aachen (2005 und 2011) sowie bei RW Essen (2004). Den höchsten Sieg in der 2. Bundesliga feierte Aue daheim: Am 24. Februar 2008 besiegte die Veilchen den SC Paderborn mit 6:0.

Defensive

Wenngleich die Veilchen am vergangenen Wochenende gegen Ingolstadt drei Gegentreffer hinnehmen mussten, stellen sie mit 27 Gegentoren die fünftbeste Defensive der Liga. Richtig schwer zu knacken ist das Team von Cheftrainer Daniel Meyer zu Beginn beider Halbzeiten. Nur jeweils zwei Bälle musste Keeper Martin Männel aus dem Netz holen. Ligaweit verteidigte lediglich Union Berlin im selben Zeitraum bei gerade einmal drei Gegentoren noch besser.

Lieblingsgegner

Man sucht sie sich nicht aus, es gibt sie aber dennoch. Teams, gegen die man oft gewinnt und diese gerne Lieblingsgegner bezeichnet. Unsere Kiezkicker haben in der 2. Bundesliga eine besonders hohe Siegquote gegen Dynamo Dresden (6 Siege in 11 Partien) und den MSV Duisburg (11 Siege in 21 Spielen). Aue wiederum hat gegen keinen anderen aktuellen Zweitligisten ein solch gute Bilanz wie gegen unseren FCSP. Acht der 15 Duelle entschied der FCE für sich, lediglich zwei Partien konnten unsere Kiezkicker gewinnen. Zuletzt setzten sie sich mit 2:0 im Dezember 2013 in Aue durch. Am Millerntor gelang nur im ersten Heimspiel ein Sieg, am 2. Mai 2008 hieß es 4:2 für unseren FCSP.

 

(hb)

Fotos: Witters / Eibner

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