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Zahlen, Daten & Fakten – SG Dynamo Dresden

Wenige Tage nach dem Gastspiel in Kiel geht’s für unsere Kiezkicker am Freitagabend (14.2., 18:30 Uhr) auch schon gegen die SG Dynamo Dresden und Ex-Trainer Markus Kauczinski. Wie gewohnt haben wir unseren nächsten Gegner ein bisschen unter die Lupe genommen.

Transfers

Während bei unseren Kiezkickern in puncto Winter-Transfers ligaweit am wenigsten los war, lediglich Mats Møller Dæhli verließ den Verein in Richtung Genk, passierte bei Dynamo Dresden am meisten. Moussa Koné (Olympique Nimes), Patrick Möschl (1. FC Magdeburg) und Matthäus Taferner (FC Wacker Innsbruck) verließen den Verein, im Gegenzug legte das Team von Cheftrainer Markus Kauczinski richtig nach. Neben Mittelfeldspieler Josef Husbauer, der von Slavia Prag verpflichtet wurde und in der laufenden Saison fünf Mal in der Champions League zum Einsatz gekommen war, holten die Sachsen auch die Stürmer Godsway Donjoh (FC Nordsjaelland), Simon Makienok (FC Utrecht) und Patrick Schmidt (1. FC Heidenheim) sowie Offensiv-Allrounder Marco Terrazzino (SC Freiburg) und Mittelfeldspieler Ondrej Petrak (1. FC Nürnberg).

Sperren

Es hätte im wahrsten Sinne des Wortes ein Riesen-Duell werden können am Millerntor, aber dazu wird es nicht kommen. Der 2,01 Meter große Neuzugang Simon Makienok sah bei seinem Debüt für die Sachsen nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung nach einem groben Foulspiel an Darmstadt-Keeper Marcel Schuhen die Rote Karte. Er wurde für zwei Spiele gesperrt und wird am Millerntor gesperrt fehlen. Somit kommt es nicht zum Duell mit dem ebenfalls 2,01 Meter großen Henk Veerman und damit nicht zum Aufeinandertreffen der aktuell größten Spieler im deutschen Profifußball. Neben Makienok wird auch Kapitän Patrick Ebert gesperrt fehlen, der Mittelfeldspieler sah gegen Darmstadt bereits die 10. Gelbe Karte und muss bereits zum zweiten Mal in dieser Saison eine Zwangspause einlegen.

Einspruch

Nach dem 1:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC und dem torlosen Remis beim 1. FC Heidenheim unterlagen die Sachsen in der Vorwoche dem SV Darmstadt 98 mit 2:3. Dabei wurde dem Schlusslicht ein Treffer von Patrick Schmidt zum 3:3 aberkannt, nachdem sich Schiedsrichter Michael Bacher auf Hinweis des Schiedsrichter-Assistenten den Treffer in der Review-Area noch mal angeschaut hatte. Am späten Sonntagabend und damit noch fristgemäß legte Dynamo Dresden beim Deutschen Fußball Bund Einspruch gegen die Wertung der Partie ein, "weil unserer Meinung nach laut der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ein Regelverstoß des Schiedsrichters vorlag und so der Ausgang des Spiels gegen Darmstadt zu unserem Nachteil beeinflusst wurde", wie Dynamo-Sportgeschäftsführer Ralf Minge erklärte.

Zweikämpfer

Wenn Dresden am Millerntor gastiert, bringen die Sachsen einen der besten Zweikämpfer der Liga mit. Innenverteidiger Florian Ballas gewann 166 seiner 252 Duelle und damit starke 65,87 Prozent. Ligaweit kommen mit Georg Margreitter (69,11 Prozent / 1. FC Nürnberg), Nathaniel Phillips (67,74 Prozent / VfB Stuttgart), Jan Gyamerah (65,91 Prozent / HSV) und Daniel Gordon (65,94 Prozent / Karlsruher SC) nur vier Spieler auf eine bessere Zweikampfquote als Dynamo-Innenverteidiger Ballas.

Torschüsse

In der Vorwoche erzielten die Dresdner gegen Darmstadt erstmals seit mehr als vier Monaten wieder zwei Tore, zuletzt trafen die Sachsen beim 2:1-Heimsieg gegen Regensburg im September doppelt. Mit 20 Saisontoren stellt die Kauczinski-Elf den harmlosesten Angriff der Liga und das kommt nicht von ungefähr. Der Tabellenletzte gab in den bisherigen 21 Spielen nur 223 Torschüsse und damit ligaweit mit Abstand die wenigsten hinter dem SV Wehen Wiesbaden (244 Torschüsse).

Rückstände

Weil’s vorne mit dem Toreschießen nicht wie gewünscht geklappt hat und Dresden mit 37 Gegentoren zudem die fünftschlechteste Defensive vorweist, lagen die Sachsen entsprechend oft auch zurück. Bereits 14 Mal war das in der laufenden Saison der Fall, nur der KSC (16) rannte noch häufiger einem Rückstand hinterher. Zwölf Dynamo-Spiele gingen nach Rückstand auch verloren, nur einmal konnte die SGD noch einen Punkt holen, im Hinspiel gegen unsere Kiezkicker (3:3). Den einzigen Sieg nach Rückstand bejubelte der Tabellenletzte gegen Jahn Regensburg (2:1).

 

(hb)

Fotos: Eibner

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