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Dauerbrenner, Torschützen & Fans - Zahlen, Daten & Fakten zur Hinrunde

Während unsere Kiezkicker die Beine weiterhin hochlegen und Kraft für die zweite Saisonhälfte tanken können, blicken wir noch mal auf die bisherige Saison zurück. Wer war der Dauerbrenner, wer der beste Läufer? Wo lagen die Boys in Brown im Ligavergleich ganz vorn und in welchem Bereich ist noch Luft nach oben?

Die Dauerbrenner

Als einziger Kiezkicker verpasste Keeper Nikola Vasilj in der laufenden Saison nicht eine Minute. Ligaweit standen neben Vasilj sechs weitere Torhüter und acht Feldspieler jede Minute auf dem Rasen. Unter den braun-weißen Feldspielern sind Daniel-Kofi Kyereh, Guido Burgstaller und Leart Paqarada die Dauerbrenner. Kyereh fehlte lediglich 39 Minuten, Burgstaller nur 48 Minuten und Paqarada 109 Minuten. Für Kyereh und Burgstaller war am häufigsten etwas früher Feierabend, Kyereh wurde 11-mal ausgewechselt, Burgstaller 10-mal. Am häufigsten eingewechselten wurden Rico Benatelli (13), Christopher Buchtmann (12) und Maximilian Dittgen (10).

Torwart Nikola Vasilj verpasste als einziger Kiezkicker nicht eine Minute.

Dauerbrenner Nikola Vasilj erfüllte die Erwartungen laut Coach Timo Schultz voll und ganz und verlieh der Mannschaft von hinten raus Stabilität.

Die Zweikämpfer

Mit 50,4 Prozent gewonnener Duelle können unsere Kiezkicker eine knapp positive Zweikampfbilanz vorweisen. Zu den zweikampfstärksten Spielern in Liga zwei gehört Philipp Ziereis, unser Kapitän konnte 65,2 Prozent seiner insgesamt 187 Duelle für sich entscheiden und belegt damit ligaweit Rang neun. In den Top 25 steht auch Jakov Medić, er entschied 62,8 Prozent seiner 215 Duelle für sich und belegt Platz 16. Die meisten Zweikämpfe auf braun-weißer Seite bestritten aber nicht die beiden Innenverteidiger, sondern zwei Offensive. Daniel-Kofi Kyereh bestritt 415 Zweikämpfe und gewann 47 Prozent, Guido Burgstaller wiederum führte 338 Duelle und gewann 38,2 Prozent.

Philipp Ziereis und Jakov Medić waren die besten Zweikämpfer.

Philipp Ziereis (li.) und Jakov Medić (mi.) weisen in der laufenden Saison die besten Zweikampfwerte auf.

Der Läufer

Mit Marcel Hartel wurde nicht nur ein richtig guter Fußballer verpflichtet, sondern auch ein extrem laufstarker Spieler. Das hatte der aus Bielefeld gekommene Mittelfeldspieler in den vergangenen Jahren stets unter Beweis gestellt und auch im braun-weißen Trikot spult Hartel Meter und Meter ab. Mit durchschnittlich 12,22 Kilometern pro 90 Minuten ist er in den Top5 der besten Läufer zu finden. Unter den 100 fleißigsten Läufern spulten nur Heidenheims Jan Schöppner (12,34 km) und Paderborns Marco Schuster (12,24 km) in 90 Minuten durchschnittlich mehr Meter ab. Die 12,86 km gegen Nürnberg sind Hartels Saisonbestleistung, damit war er auch der beste Läufer am 15. Spieltag. Das gelang ihm auch am 3. Spieltag, als er bei seinem Debüt im Derby 12,51 km abspulte. Mehrfach schaffte Hartel an weiteren Spieltagen den Sprung in die Top 5, so waren es u.a. 12,56 km gegen den FC Schalke 04 (drittbester Wert am 16. Spieltag) und 12,31 km gegen den Karlsruher SC (zweitbester Wert am 8. Spieltag).

Marcel Hartel mit dem Ball am Fuß im Heimspiel gegen Dynamo Dresden.

Marcel Hartel kann nicht nur gut kicken, sondern auch laufen und das im Schnitt über zwölf Kilometer pro Spiel.

Der Torjäger

Was war das für ein Jahr für Guido Burgstaller?! Der Angreifer kam in 42 Pflichtspielen für unseren FCSP zum Einsatz und erzielte dabei ganz starke 27 Tore. Elf Tore waren es in der Rückrunde der Vorsaison, hinzu kommen die 14 Treffer in der laufenden Zweitliga-Saison sowie zwei Tore im DFB-Pokal. Burgstaller, der im Kalenderjahr 2021 stolze 9-mal in die Elf des Tages des kickers Sportmagazins berufen wurde, zeichnete sich aber nicht nur als Torschütze aus, sondern auch als Vorbereiter. Der Österreicher bereitete zehn Treffer vor und war somit fast an der Hälfte der insgesamt 79 FCSP-Tore im Jahr 2021 beteiligt.

Guido Burgstaller, Igor Matanović, Luca Zander und Jackson Irvine bejubeln Burgstallers Tor zum 1:0 gegen Schalke 04.

Im Heimspiel gegen Schalke 04 traf Guido Burgstaller doppelt.

Die Flankengötter

Nicht nur dank ihres schnellen Umschaltspiels waren unsere Kiezkicker so erfolgreich in der laufenden Saison, sondern auch aufgrund einer weiteren Qualität. Flanken. Wenngleich die Schultz-Elf lediglich 172-mal aus dem laufenden Spiel heraus flankte, was im Ligavergleich gerade einmal Platz zwölf bedeutet, erzielten sie bereits neun Tore nach einer Hereingabe. Nur Holstein Kiel (11 Tore) war mit Flanken aus dem laufenden Spiel noch erfolgreicher als unsere Boys in Brown.

Leart Paqarada setzt zu einer seiner vielen Flanken an.

Leart Paqarada war der fleißigste Flankengeber bei den Kiezkickern, vier seiner insgesamt 65 Flanken führten auch zu Toren.

Die Standardsituationen

Nach 18 Spieltagen bejubelten unsere Kiezkicker 37 Tore, mit 33 Treffern erzielten sie die meisten aus dem laufenden Spiel heraus. Heißt aber auch im Umkehrschluss: Viele Tore nach Standardsituationen waren nicht dabei. So erzielte die Schultz-Elf lediglich vier Treffer nach ruhenden Bällen, darunter die beiden Elfmeter von Guido Burgstaller (jeweils zum zwischenzeitlichen 2:0 gegen Dresden und Karlsruhe) sowie die Tore von Luca Zander (zum 1:0 gegen Ingolstadt) und Burgstaller (zum 1:0 gegen Schalke 04) nach einer Ecke. Neben Holstein Kiel und dem SV Sandhausen sind die Boys in Brown das einzige Team, das nach einem Freistoß noch nicht getroffen hat.

Beim Spiel in Düsseldorf schlenzte Marcel Hartel einen Freistoß in die Düsseldorfer Mauer.

Im Spiel bei Fortuna Düsseldorf schlenzte Marcel Hartel (ganz li.) einen Freistoß in die Düsseldorfer Mauer.

Die Torschützen

Unsere Kiezkicker stellen mit Guido Burgstaller den treffsichersten Angreifer der Liga, wie bereits erwähnt gehen 14 Treffer auf das Konto des Österreichers. Wie unberechenbar die Boys in Brown aber sind, zeigt die Anzahl der weiteren Torschützen. So haben neben Burgstaller bereits elf weitere Kiezkicker einen oder mehrere Treffer bejubelt. Nur der SSV Jahn Regensburg (14) hat noch mehr unterschiedliche Torschützen in seinen Reihen. Gemeinsam mit dem SV Werder Bremen und dem SV Sandhausen liegt die Schultz-Elf bei Toren von Abwehrspielern ganz vorne, so erzielten die Braun-Weißen durch Leart Paqarada (3), Luca Zander, Marcel Beifus und Adam Dźwigała bereits sechs Treffer.

Marcel Beifus bejubelten sein Tor gegen Dynamo Dresden.

Abwehrspieler Marcel Beifus traf im Heimspiel gegen Dynamo Dresden kurz nach seiner Einwechslung zum 3:0-Endstand.

Die Fans

Nachdem nahezu die komplette Vorsaison vor leeren Rängen stattgefunden hatte, kehrten die Fans zum Start der neuen Spielzeit in die Stadien zurück. Am Millerntor verfolgten 122.952 Fans die bisherigen acht Heimspiele, im Schnitt waren es 15.369 Zuschauer*innen. Im Ligavergleich macht das Platz acht. Am meisten Fans waren bei den neun Heimspielen des FC Schalke 04 (282.614 insgesamt / 31.402 pro Spiel) dabei, Schlusslicht wiederum ist der SV Sandhausen, dessen acht Heimspiele von insgesamt 31.600 und damit durchschnittlich von 3.950 Fans besuchten wurden.

Im Spiel gegen Dynamo Dresden war das Millerntor mit 14,773 Fans knapp zur Hälfte gefüllt.

Beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden waren Anfang Oktober 14,773 Fans am Millerntor dabei.

(hb)

Fotos: FC St. Pauli / Witters

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