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Zahlen, Daten & Fakten - 1. FC Kaiserslautern

Der 27. Spieltag steht vor der Tür: Am Sonnabend (17.3.) reisen die Boys in Brown zum Tabellen-Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern. Wir haben die Jungs vom Betzenberg mal genauer unter die Lupe genommen und wollen Euch einige Zahlen, Daten und Fakten mit an die Hand geben.

Entwicklung

Die Jugendarbeit der Lauterer ist absolut erstklassig: Derzeit stehen 13 Eigengewächse im Lizenzspieler-Kader, die für mindestens eine Jugendmannschaft des FCK aufgelaufen sind. Das sind mit Abstand die meisten der Liga. Außerdem sind aktuell acht Profis Junioren-Nationalspieler ihres jeweiligen Landes.

Erfolgreich

Brandon Borrello bewies sich zuletzt als ein echter Erfolgsgarant. Der Australier war in seinen letzten drei Einsätzen an fünf Toren direkt beteiligt (zwei Tore, drei Vorlagen). In den 16 Begegnungen, in denen der 22-Jährige in dieser Saison auf dem Feld stand, holten die Roten Teufel 22 ihrer insgesamt 24 Punkte. Bisher kommt der Rechtsaußen, der erst im vergangenen Sommer aus Brisbane nach Kaiserslautern wechselte, auf drei Saisontore und sieben Vorlagen.

Entschlossen

Bei Elfmetern zeigte sich die Frontzeck-Elf in dieser Spielzeit besonders nervenstark: Auf Schützen-Seite konnte Christoph Moritz alle vier Versuche vom Punkt verwandeln – Höchstwert in Liga 2. Auf der anderen Seite zeichnete sich auch Keeper Marius Müller als Elfmeterkiller aus. Von fünf gegen die Pfälzer gepfiffenen Strafstößen ließ der 24-Jährige nur zwei ins Tor. Zuletzt parierte er im Februar gegen Kiels Marvin Ducksch einen Strafstoß. Der von Leipzig ausgeliehene Müller spielt darüber hinaus eine starke Saison. So führt er die Liga mit bislang 90 abgewehrten Schüssen und 81 Paraden in beiden Kategorien jeweils an.

Erneuert

Umbruch in der Pfalz: Gleich 21 Neuzugänge vermeldete der FCK im Laufe der Saison 2017/18. Demgegenüber stehen 18 Spieler, die den Verein verlassen haben. Durch die Transferoffensive stellen die Roten Teufel mit nunmehr 32 Akteuren den größten Kader aller Zweitligisten. Trotz des großen Kaders und bereits 30 eingesetzten Profis kann Kaiserslautern erst acht verschiedene Torschützen verzeichnen, nur der VfL Bochum (sieben) kann weniger unterschiedliche Torschützen vorweisen.

Entscheidung

Schwierige Entscheidungen mussten auf dem Betzenberg in der Vergangenheit häufiger getroffen werden, wenn es um die Trainerfrage ging. In den letzten fünf Jahren standen gleich neun verschiedene Übungsleiter für die Lauterer an der Seitenlinie. In dieser Saison ist Michael Frontzeck bereits der vierte Chefcoach. Frontzeck war in seiner Karriere bekanntlich auch als Trainer der Kiezkicker beschäftigt. Sein Engagement am Millerntor endete im November 2013 ausgerechnet nach einer 1:4-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern.

Ereignisreich

In der Schlussphase geht es bei den Roten Teufeln besonders turbulent zu. Die Hälfte ihrer erzielten Tore (14) und sogar mehr als die Hälfte der kassierten Gegentore (22) fielen in den letzten 30 Minuten. Nach der 90. Minute fingen sich die Pfälzer schon drei Treffer, mehr bekam in der Nachspielzeit nur der 1. FC Heidenheim (vier).

Enttäuschend

Die Fans des FCK hatten in jüngerer Vergangenheit meist nur selten Grund zur Freude. Im Kalenderjahr 2017 war das Team vom Betze die schwächste Mannschaft aller Zweitligisten, die durchgängig der Liga angehörten, und holte nur 34 Punkte aus 35 Partien. Während der laufenden Saison stellen die Lauterer die schwächste Tordifferenz (-16), haben die meisten Niederlagen auf dem Konto (14) und außerdem ligaweit die wenigsten Torschüsse abgegeben (168). Nach dem 1:1 im Hinspiel stürzte Kaiserslautern auf Platz 18 und konnte die Rote Laterne seitdem nicht mehr abgeben. Gegen die Braun-Weißen gab es in den vergangenen sechs Duellen keinen Sieg. Zwei Remis und eine Niederlage am Millerntor sowie drei Pleiten in Folge auf dem heimischen Betzenberg stehen zu Buche.

(jh)

Fotos: Witters / Eibner

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