{} } Eye-Able Logo
Zum Inhalt springen

Wichtiger Punkt in der Nordheide – 1. Frauen spielen 2:2 gegen den VfL Jesteburg

Am 23. Spieltag der Regionalliga Nord mussten die 1. Frauen FCSP beim VfL Jesteburg antreten. Die Zuschauer*innen sahen am Sonnabend (29.4.) zwei stark unterschiedliche Halbzeiten. Lagen die Gastgeberinnen in Halbzeit eins durch Treffer von Fabienne Stejskal (19.) und Emila Ingrid van Gunst (40., Foulelfmeter) nach erfolgreichen Einzelaktionen 2:0 in Führung, gelang St. Pauli in der zweiten Spielhälfte, das eigene Spiel aufzuziehen und durch Tore von Julia Hechtenberg (53.) und Tabea Schütt (58.) zum 2:2 Endstand auszugleichen.

Die Lage war klar für das Team um Kim Koschmieder und Jan Philipp-Kalla. Um im Wettbewerb um den Klassenerhalt eine gute Rolle zu spielen, musste in Jesteburg gepunktet werden. Der VfL lag vor dem Spiel auf dem elften und somit ersten potenziellen Abstiegsrang. St. Pauli mit nur zwei Punkten Vorsprung nahm Platz acht ein.

St. Pauli versuchte von Anfang an das Spiel zu machen, was aber nicht gelang. Es konnten kaum Chancen generiert werden. Die Rüsselkäferinnen aus der Nordheide waren durch Einzelaktionen effektiver und erfolgreicher. In der 19. Spielminute war es Fabienne Steijskal, die das Heimteam mit 1:0 in Führung brachte. Die Kiezkickerinnen verloren mehr und mehr den Faden. Ein Foulelfmeter spielte in der 40. Minute Jesteburg in die Karten. Emilia Ingrid van Gunst verwandelte zur 2:0 Führung, auch wenn St. Paulis Torfrau Tara Zimmermann in die richtige Ecke tauchte.

Nach der Pause war ein insgesamt deutlich besseres Fußballspiel zu sehen. Auf dem holprigen Rasen wurde durch St. Pauli kombiniert und gegen die robust agierenden Frauen aus der Nordheide auch physisch gegengehalten. Julia Hechtenberg erzielte dann auch das verdiente 1:2 (53.). Nur fünf Minuten später konnte dann die stets laufbereite Tabea Schütt ihre emsigen Bemühungen belohnen und das 2:2 erzielen (58.)

Die letzte halbe Stunde war St. Pauli dem Sieg näher als das Heimteam um Jan-Marc Bahrenburg. Doch am Ende mussten sich die Kiezkickerinnen mit einem Remis zufriedengeben. Letztendlich muss man das als einen sehr wichtigen Punktgewinn betrachten. Ein Abfallen auf die möglichen Abstiegsränge konnte vermieden werden, was bei dem schweren Restprogramm auch wichtig ist. So steht in zwei Wochen das letzte Saison-Heimspiel gegen Burg Gretesch an und zum Finale der Spielzeit 2022/23 muss im kleinen Derby beim Eimsbütteler TV angetreten werden.

Bereits am kommenden Sonntag (7.5., 14 Uhr) geht die Reise zum TuS Büppel. In Varel geht es um weitere Auswärtspunkte für den Klassenerhalt. Die zweite Halbzeit in Jesteburg sollte unserem Team Zuversicht gegeben haben, man konnte sich gegenüber der Partie gegen Buntentor deutlich steigern.

 

Text & Fotos: Matthias von Schramm

Anzeige

Congstar