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Zahlen, Daten & Fakten - FC Ingolstadt 04

Nach der 0:1-Niederlage bei Hannover 96 wollen unsere Kiezkicker am Sonntag (19.9., 13:30 Uhr) gegen den FC Ingolstadt 04 wieder drei Zähler holen. Was erwartet unsere Boys in Brown? Wie gewohnt haben wir unseren nächsten Gegner etwas unter die Lupe genommen.

 

Die bisherige Bilanz

In der 2. Bundesliga standen sich der FC St. Pauli und der FC Ingolstadt 04 insgesamt 14-mal gegenüber, die Bilanz spricht angesichts von sieben Siegen für die Kiezkicker und nur drei Erfolgen für die Schanzer deutlich für unseren FCSP. Viele Tore sollte man im 15. Duell nicht erwarten, wenn man sich die bisherigen Duelle anschaut. In lediglich drei Partien fielen drei oder mehr Tore, neben zwei torlosen Remis wurden sechs Partien durch nur einen einzigen Treffer entschieden und fast immer jubelten die Braun-Weißen. Sowohl die ersten beiden Spiele in der Saison 2008/09 als auch die vergangenen drei Partien entschieden die Boys in Brown jeweils mit 1:0 für sich. Den höchsten Sieg konnte der FCI verbuchen, im September 2017 siegten die Schanzer deutlich mit 4:0 am Millerntor.

Die Ausdauer

Unsere Kiezkicker erwartet gegen Ingolstadt ein laufintensives Spiel, ist der FCI doch eines der laufstärksten Teams der Liga. Mit 699,2 zurückgelegten Kilometern belegt der Aufsteiger in Punkto Ausdauer ligaweit den fünften Platz und liegt damit im vorderen Drittel, sowohl bei den Intensiven Läufen (4.378) als auch bei den Tempoläufen (3.053) ist der FCI jeweils das beste Team. Zudem legten die Spieler von Cheftrainer Roberto Pätzold die drittmeisten Sprints (1.325) hin. Flügelspieler Filip Bilbija ist mit 190 Sprints nach Heidenheims Stürmer Tim Kleindienst (212) der fleißigste Sprinter.

Die Nachwuchsarbeit

Gleich 32 Spieler stehen im Kader des FCI, der damit den größten Kader in der 2. Bundesliga stellt. Nicht nur bei der generellen Anzahl an Spielern liegen die Ingolstädter vorne, sondern auch bei der Anzahl der Eigengewächse. Nicht weniger als elf Spieler haben den Sprung aus einem der Nachwuchsteams ins Profiteam geschafft und sind im Aufgebot zu finden. Mit Filip Bilbija und Merlin Röhl standen zwei Eigengewächse in den sechs Ligaspielen und im DFB-Pokalspiel gegen Erzgebirge Aue immer in der Startelf.

Filip Bilbija ist einer von elf Nachwuchsspielern, die den Sprung in den Profikader der Ingolstädter geschafft haben.

Filip Bilbija traf im Heimspiel gegen Heidenheim zur 1:0-Führung, am Ende unterlag der FCI noch mit 1:2.

Der Cheftrainer

Im Sommer gab es trotz des Aufstiegs einen Wechsel auf der Trainerbank. Für Tomas Oral übernahm Roberto Pätzold. Für den 42-Jährigen ist es die erste Profi-Station als Cheftrainer. Begonnen hatte der gebürtige Berliner seine Laufbahn im Sommer 2014 beim Bayern-Regionalligisten FC Eintracht Bamberg. Zur Saison 2015/16 wechselte er dann auch schon zum FC Ingolstadt 04, wo er die U19 übernahm und diese bis zum Sommer 2021 auch betreute. Neuland war die 2. Bundesliga nicht für Pätzold. In der Hinrunde der Saison 2018/19 stand dieser für den FCI bei der 1:2-Heimniederlage gegen den HSV interimsweise bereits für ein Spiel an der  Seitenlinie.

Der Glücklose

Im Vorjahr trug Stürmer Dennis Eckert-Ayensa mit starken Leistungen zum Aufstieg der Schanzer in die zweite Liga bei. Dabei gelangen ihm neun Tore, neun weitere Treffer legte er direkt vor. In der laufenden Saison blieb der 24-Jährige, der in der Saison 2018/19 für Celta Vigo neun Spiele in der Primera Division und für Excelsior Rotterdam zwölf Partien in der Eredivisie bestritten hat, noch glücklos. Mit 17 Torschüssen ist er einer der fleißigsten Ballermänner, einen Treffer konnte der in der Jugend beim 1. FC Köln, Alemannia Aachen und Borussia Mönchengladbach ausgebildete Stürmer aber noch nicht bejubeln. Mehr Torschüsse, ohne den Ball im gegnerischen Netz zappeln zu lassen, gab nur Regensburgs Angreifer Andreas Albers (18) ab.

 

Fotos: DFL / Getty Images / Christian Kaspar-Bartke

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