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1:4-Niederlage in Leipzig

Der FC St. Pauli musste sich am Sonntag (23.11.) vor 38.660 Zuschauern mit einer bitteren 1:4-Niederlage abfinden. Für den Gastgeber trafen Poulsen (17.) und Boyd (30., 53.) sowie John Verhoek per Eigentor (73.). Enis Alushi hatte den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielt (46.).

Im Gegensatz zum letzten Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim (0:3) nahm Cheftrainer Thomas Meggle für die Partie bei RB Leipzig insgesamt vier Änderungen an der Startelf vor. Christopher Buchtmann, Lennart Thy, Marcel Halstenberg und Okan Kurt rückten für Dennis Daube, Bernd Nehrig, Ante Budimir und Sören Gonther in die erste Elf.

Bei bestem Herbstwetter entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Begegnung, in der die Leipziger durch Kapitän Daniel Frahn und Stürmer Yussuf Poulsen bereits früh aussichtsreiche Kopfballmöglichkeiten am Tor vorbei platzierten. Beide Male musste Torhüter Philipp Tschauner aber nicht eingreifen (4.). Der nächste Aufreger folgte nur fünf Minuten später, nachdem die Boys in Brown den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekamen und Terrence Boyd die Kugel nach einem regelrechten Scheibenschießen ans Außennetz donnerte (10.). Die Braun-Weißen gingen die Partie deutlich defensiver an und beschränkten sich zunächst auf die Abwehrarbeit.

In der 17. Spielminute dann der Schock für die zahlreich angereisten Anhänger aus Hamburg. Nach einem Pass in die Spitze konnte sich Stürmer Poulsen im Strafraum durchsetzen und den Ball aus gut zwölf Metern in die Maschen jagen. Eine zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führung für die Roten Bullen. Direkt im Gegenzug der erste Schuss der Meggle-Elf aufs Tor der Leipziger. Lennart Thys Direktabnahme verfehlte das Tor aber um zwei Meter (18.).

Bitter! Zwölf Minuten passierte gar nichts in der Red Bull Arena in Leipzig. Doch nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten der Kiezkicker kam Boyd mit dem Kopf an den Ball und konnte ihn aus spitzem Winkel über die Linie drücken. Zwar war Torhüter Tschauner noch mit den Fingerspitzen an der Pille, konnte aber nicht mehr entscheidend klären und musste folglich den Ball das zweite Mal aus dem Kasten holen (30.). Wie nach dem ersten Tor beschränkte sich RB auch nach dem zweiten Treffer auf das Nötigste. Die unglückliche erste Hälfte komplettierte dann die verletzungsbedingte Auswechslung von Marc Rzatkowski, der rüde von Frahn an der Seitenlinie gefoult worden war. Für ihn betrat John Verhoek den Rasen (44.).

Mit einem 0:2-Rückstand ging es schließlich auch in die Kabine. Nach starkem Beginn der Roten Bullen reichten dem Gastgeber vereinzelte gute Aktionen, um sich die Pausenführung zu verdienen.

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