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2:0 gegen den MSV - Mit viel Geduld zum Sieg

Am Montagabend (14.9.) empfing unser FC St. Pauli zum Abschluss des 6. Spieltages den MSV Duisburg. Im ausverkauften Millerntor-Stadion blieb es lange torlos. Es dauerte 70 Minuten, bis Lasse Sobiech die Braun-Weißen per Foulelfmeter in Führung bringen sollte (70.). Der eingewechselte Sebastian Maier erzielte per Distanzschuss dann den 2:0-Endstand (87.).

Zwei Wochen hatten unsere Kiezkicker in der Länderspielpause Zeit, die erste Saisonniederlage beim FSV Frankfurt (0:1) zu verdauen und sich bestmöglich auf das Duell gegen den MSV Duisburg vorzubereiten. Zwei Wochen, in denen die Neuzugänge Jeremy Dudziak, Marc Hornschuh, Fafa Picault und Davidson Drobo-Ampem die Chance hatten, sich an die Teamkollegen und die Abläufe zu gewöhnen. Mit Dudziak und Hornschuh standen gegen den MSV, der sich zuletzt 2:2 von Greuther Fürth getrennt und nur knapp den ersten Dreier der Saison verpasst hatte, gleich auch zwei Neue in der Startelf. Sebastian Maier nahm nach Rückenproblemen erst einmal auf der Ersatzbank Platz, Bernd Nehrig musste gegen den Aufsteiger aufgrund einer Fersenprellung gänzlich passen.

Bei guten äußeren Bedingungen ging’s ab ins Montagabendspiel, das zunächst nur wenig spielerische Höhepunkte hergeben sollte. Die Braun-Weißen taten sich zu Beginn schwer, weil der MSV früh den Spielaufbau der Lienen-Elf störte und defensiv gut stand. Nach 19 Minuten wurde es dann erstmals ansehnlich. Nach Einwurf von Hornschuh kombinierten sich die Braun-Weißen über Buchtmann, Lennart Thy und Dudziak in den MSV-Strafraum. Der Neuzugang vom BVB zog aus gut 14 Metern ab, leicht abgefälscht strich das Leder einen guten Meter am rechten Pfosten vorbei (19.). Die Partie nahm nun an Fahrt auf und Dudziak stand wenig später wieder im Mittelpunkt. Nach Vorlage von Waldemar Sobota drehte sich der 20-Jährige gekonnt um Kevin Wolze, lediglich sein Schuss mit dem schwachen rechten Fuß sollte nicht passen – der Ball ging deutlich vorbei (24.).

Die Kiezkicker wurden nun immer überlegener und so ging’s weiter in eine Richtung. Nach einem von unzähligen Einwürfen kam Thy im Rückraum an den Ball. Der Angreifer probierte es aus 25 Metern, doch Duisburg-Keeper Michael Ratajczak packte sicher zu (26.). Nach einer guten halben Stunde forderten die Kiezkicker Elfmeter, nachdem Branimir Bajic Thy zu Fall gebracht hatte. Ein strittige Szene. Man hätte auf den Punkt zeigen können, aber auch nicht müssen (29.). Während auf braun-weißer Seite noch gehadert wurde, kam der MSV auf der Gegenseite zu seiner ersten Torchance. Nach Flanke von Rolf Feltscher war Martin Dausch einen Schritt schneller als Lasse Sobiech, doch sein Kopfball ging drüber (30.). 120 Sekunden später erneut die Gäste: Andreas Wiegel drang über die rechte Seite in den FCSP-Strafraum ein und zog ab. Himmelmann streckte sich vergeblich – Pfosten! Puuuuh, das war knapp (32.).

Die Lienen-Elf zeigte sich unbeeindruckt von der Duisburger Doppelchance und erspielte, bzw. erdribbelte sich die nächste Gelegenheit. Dudziak setzt zum Solo an und probierte es aus halbrechter Position – zwei Meter drüber (33.). Und weiter die Lienen-Elf: Dudziak eroberte das Leder per Grätsche an der Mittellinie, Thy nahm den Ball auf und bediente Buchtmann an der Strafraumkante. Der Linksfuß zog mit rechts ab, wieder fehlte nicht viel zur Führung (37.). Kurz darauf bekam Dudziak nach scharfer Buballa-Hereingabe nicht mehr genügend Druck hinter den Ball, Ratajczak konnte problemlos zupacken (40.). Bei Alushis Schuss aus der zweiten Reihe musste der MSV-Keeper nicht eingreifen (44.). Nach zerfahrenem Beginn wurde es immer munterer, ein Treffer gelang aber keiner Mannschaft. Die Kiezkicker erspielten sich mit ihrer ersten Torchance ein deutliches Übergewicht, konnten sich aber beim Aluminium bedanken, dass es nicht 0:1 stand.

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