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2:2 - U23 punktet gegen Wolfsburg

Die U23 des FC St. Pauli trennte sich am Sonnabend (27.8.) vom VfL Wolfsburg II mit 2:2. Vor 169 Zuschauern glich Kapitän Jan-Marc Schneider die zweimalige Führung der Gäste durch Marcel Reichwein (10.) und Justin Möbius (54.) mit seinen beiden Toren jeweils aus (18., Handelfmeter; 64.).

Bei sommerlichen Temperaturen war unsere U23 gegen den VfL Wolfsburg II und damit gegen den amtierenden Meister der Regionalliga Nord gefordert. Die Kiezkicker legten gleich flott los. In der 5. Minute bekam Maurice Litka den Ball auf dem linken Flügel. Nachdem Momo im Dribbling Marvin Kleihs und Julian Klamt stehen gelassen hatte, suchte er im Strafraum den Abschluss. Allerdings parierte Alexander Brunst am kurzen Pfosten.

Nichts, aber auch gar nichts deutete in dieser Anfangsphase auf einen Treffer der Gäste hin und trotzdem schlugen die Wölfe zu: Robert Schick flankte aus dem linken Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt, wo Marcel Reichwein auftauchte und die Kugel per Kopf in die Maschen wuchtete – 0:1 (10.).

Von diesem unerwarteten Nackenschlag ließen sich die Boys in Brown aber nicht beeindrucken. Sirlord Conteh scheiterte, von Jan-Marc Schneider gut in Szene gesetzt, aus 16 Metern an Keeper Brunst (15.). Wenig später spielte Yiyoung Park einen tollen Diagonalball auf Litka, der die Kugel von links wuchtig vor das Tor bringen wollte, doch der Arm von Innenverteidiger Kleihs hatte etwas dagegen. Schiedsrichter Franz Bokop entschied auf Handelfmeter. Kapitän Schneider trat an und versenkte das Leder zum verdienten Ausgleich im Tor (18.).

Auch im Anschluss hatten unsere Kiezkicker die bessern Torraumszenen. Nach einem Freistoß legte Park die Kugel von der Grundlinie nach innen ab, der VfL bekam die Pille nicht richtig geklärt und Schneider brachte, von der unverhofften Chance etwas überrascht, nicht den nötigen Druck hinter seinen Schuss (23.). Auf der Gegenseite musste Svend Brodersen in dieser Phase nur einmal nach einer Ecke zupacken (28.). Ansonsten brannte es eher im Strafraum der Wölfe, aber Jacob Rasmussen schlug nach einem Freistoß freistehend über den Ball (34.) und Litkas Schuss war zu unplatziert, um Brunst in Verlegenheit zu bringen (38.). Weil eine gefährliche Flanke der Wolfsburger unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff an allen vorbeiflog, ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Cheftrainer Joachim Philipkowski entschied sich in der Halbzeit zu einem Wechsel. Nico Empen blieb für Marian Kunze in der Kabine, so dass aus dem 4-3-3 ein 4-4-2 wurde. In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel passierte auf dem Rasen zunächst nichts Nennenswertes. Das änderte sich aber in der 54. Minute zum Leidwesen der Braun-Weißen: Reichwein war nach einem Ballverlust der Kiezkicker hellwach, schickte Justin Möbius steil, der das Spielgerät aus 17 Metern humorlos im kurzen Eck unterbrachte - 1:2.

Wieder waren die Boys in Brown gefordert. Und wieder hatten die Jungs eine Antwort parat. Maurice Litka zog von rechts einen Freistoß an den Fünfmeterraum, Schneider war clever auf den ersten Pfosten eingelaufen und schädelte den Ball zum 2:2 in die lange Ecke (64.).

Coach Philipkowski wechselte nach dem Ausgleich erneut. Für Sirlord Conteh kam Furkan Pinarlik (68.). Fünf Minuten später reklamierten die Wölfe ein Handspiel im braun-weißen Strafraum, Bokops Pfeife blieb aber stumm (73.). Gegenüber stand dann Alexander Brunst im Mittelpunkt. Zunächst wackelte der Schlussmann bei einer Flanke (74.), dann nahm er einen Rückpass mit der Hand auf (79.). Den fälligen indirekten Freistoß jagte Litka aus elf Metern leider in die grün-weiße Mauer. Der Abpraller landete im Mittelfeld, wo sich Rasmussen aus rund 30 Metern ein Herz nahm: Knapp vorbei (81.)!

In einer hektischen Schlussphase musste Schiedsrichter Bokop noch die eine oder andere Karte verteilen. Drei Wolfsburger sahen alleine in den letzten fünf Spielminuten den Gelben Karton. In der Nachspielzeit kam Furkan Pinarlik bei einer Standardsituation am langen Pfosten noch einmal frei zum Kopfball, allerdings rauschte die Kugel am Tor vorbei (90.+3). Unmittelbar danach ertönte der Abpfiff.

„Wir hatten über die 90 Minuten die besseren Chancen. Allerdings fehlten uns in der ersten Halbzeit angesichts der guten Möglichkeiten die Tore. Die Gegentreffer kassieren wir leider zu einfach. Aber das passiert eben einer jungen Mannschaft. Respekt vor der Leistung meiner Jungs. Sie haben sich gegen Wolfsburg gut verkauft", lautete das Fazit von Cheftrainer Joachim Philipkowski.

 

FC St. Pauli U23

Brodersen – Koglin, Ambrosius, Rasmussen, Nadjem – Pahl, Litka, Park – Conteh (68. Pinarlik), Schneider, Empen (46. Kunze)

Trainer: Joachim Philipkowski

 

VfL Wolfsburg U23

Brunst – Kleihs (66. Abdat), Klamt, Sarr, Schick – Wimmer, Herrmann, Stolze, Conde (85. Stutter) – Reichwein, Möbius (82. Donkor)

Trainer: Valerien Ismael

 

Tore: 0:1 Reichwein (10.), 1:1 Schneider (18., Handelfmeter), 1:2 Möbius (54.), 2:2 Schneider (64.)

Gelbe Karte: Empen, Nadjem, Kunze / Klamt, Wimmer, Stutter, Reichwein, Abdat

Schiedsrichter: Franz Bokop

Zuschauer: 169

 

(jk)

Fotos: Garbiel Gabrielides

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