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"Das wird ein Abstiegskrimi"

Im Sommer wechselte Innenverteidiger Stipe Vucur vom österreichischen Erstligisten FC Wacker Innsbruck zu Erzgebirge Aue und erkämpfte sich direkt einen Stammplatz in der Hintermannschaft der Veilchen. Wir unterhielten uns mit dem 22-Jährigen über sein nun anstehendes Debüt am Millerntor und seine Eindrücke von der 2. Bundesliga und dem FC St. Pauli.

Moin Stipe, Du bist im Sommer aus Innsbruck nach Aue gekommen und spielst Deine erste Saison in Deutschland. Wie fällt Dein Vergleich zwischen Österreichs Bundesliga und der zweiten Liga in Deutschland aus?

Ich glaube, die Österreichische Bundesliga ist mit der 2. Bundesliga in Deutschland vergleichbar, wobei ich hier die zweite Liga sogar ein bisschen im Vorteil sehe, weil hier noch ein bisschen professioneller gearbeitet wird. Auch von den Stadien und der Stimmung her ist es besser als in Österreich.

Für Dich persönlich verläuft die Spielzeit bisher sehr ordentlich. Du spielst regelmäßig und hast auch schon zwei Tore erzielt. Wie waren Deine Erwartungen vor dem Wechsel? Hast Du damit gerechnet, direkt einen Stammplatz zu haben?

Meine Erwartung war einfach, so viele Spiele wie möglich zu machen. Dass es von Anfang an so gut geklappt hat, war natürlich umso schöner. Es war auch gut, dass ich die ganze Zeit gesund war.

Am Sonntag wirst Du das erste Mal im Millerntor auflaufen. Wie ist denn der Ruf des FC St. Pauli in Österreich?

Ich denke, der ist ähnlich wie in Deutschland. Ein sehr, sehr positiver Ruf oder positiv verrückter Ruf. Die Fans sind sehr bekannt in Österreich, auch ich persönlich habe nur Gutes gehört. Die Stimmung soll richtig geil sein, deswegen wird es ein richtig geiles Spiel.

Vor der Winterpause konntet Ihr neun Spiele in Folge nicht gewinnen, im neuen Jahr habt Ihr dagegen zwei von drei Partien für Euch entschieden. Was hat Euer Trainer Tommy Stipic in der Wintervorbereitung mit Euch gemacht, dass Ihr so stark aus den Startlöchern kommen konntet?

Wir haben uns im Fitness-Bereich gut vorbereitet und auch spielerische Sachen einstudiert. Wir haben in der Türkei gut gearbeitet und das hat man auch in den ersten zwei Spielen gesehen. Ich hoffe, das geht jetzt weiter so.

In der Hinrunde stellten wir Deinem Mitspieler Rico Benatelli folgende Frage: "Der Letzte trifft auf den Drittletzten – was für ein Spiel erwartest Du und wie richtungsweisend könnte der Ausgang der Partie sein?" Beide Vereine haben inzwischen die Plätze getauscht, aber die Frage bleibt aktuell. Wie sieht Deine Einschätzung aus?

Das wird auf jeden Fall ein Abstiegskrimi, weil das Spiel für beide Mannschaften sehr, sehr wichtig ist. Danach sind noch einige Partien zu spielen, sodass auch dann noch nichts entschieden sein wird. Dennoch ist es ein enorm wichtiges Spiel und ich erwarte eine enge Partie.

Du feierst am 22. Mai Deinen 23. Geburtstag, zwei Tage später steht das letzte Spiel der Saison an. Was wünschst Du Dir für dieses Wochenende?

Ich wünsche mir natürlich, dass wir den Klassenerhalt sichern und ich dann meinen Geburtstag anständig feiern kann. Ansonsten hoffe ich einfach, dass ich gesund bleibe.

Vielen Dank für das Interview!

 

(hbü)

Foto: Eibner

 


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