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„Die Depression aus der verstaubten Ecke holen“

Nach dem Freitod von Michel Dannenfelser, einem Mitglied der aktiven Fanszene, hat sich im Umfeld des Vereins einiges bewegt. In den letzten Monaten wurde deshalb unter anderem auch die Initiative St. Depri gegründet.

Sie soll Anlaufstelle für Leute sein, die an Depressionen leiden. Aber auch für Angehörige von Betroffenen, vermeintlich oder ehemalig Depressive wollen die Initiatoren ein offenes Ohr haben und Ansprechpartner sein. Jeden dritten Donnerstag im Monat findet im Fanladen ein Stammtisch statt, an dem Ärzte, Psychiater und Psychologen Vorträge über verschiedene Aspekte der Krankheit halten und in der anschließenden Gesprächsrunde für Fragen, Ängste und Sorgen zur Seite stehen.

„Wir wollen die Depression aus der verstaubten Ecke holen und auf die Krankheit aufmerksam machen“, so Tanja Paul, eine der Gründerinnen von St. Depri. Mit Plakaten, auf denen Erkrankte sich „outen“, wollen sie in die Öffentlichkeit treten und anderen Betroffenen Mut machen, sich nicht zu verkriechen.

Der erste Stammtisch findet am Donnerstag (18.12., 19:30 Uhr) im Fanladen statt. Wer bis dahin Fragen zum Thema Depression hat, kann sich gerne jetzt schon an info@st-depri.de wenden.

 

(alw)

 

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