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„Die Null tat sehr gut“

Das siebte Heimspiel der laufenden Saison gegen den SV Sandhausen endete am vergangenen Wochenende 0:0. Sören Gonther blickte mit gemischten Gefühlen auf die Partie zurück. Zwar ärgerte sich der Abwehrspieler, dass der vierte Heimsieg nicht gelingen sollte, dafür war er mit der Defensivleistung der gesamten Mannschaft umso zufriedener.

„Ich habe mir die Partie noch mal angeschaut. Das mache ich nach jedem Spiel. Wir haben das Spiel kontrolliert, besonders in der ersten Halbzeit gut gespielt und uns trotz des tief und kompakt stehenden Gegners einige Chancen herausgespielt“, fasst Gonther die Geschehnisse vom letzten Heimspiel zusammen. Dabei habe er im Vergleich zum vorherigen Heimspiel gegen Paderborn Fortschritte gesehen. „Wir haben uns deutlich gesteigert, weil wir bis auf die Chance kurz vor Schluss nichts zugelassen haben. Die Null tat sehr gut“, freut sich Gonther über das erste gegentorfreie Spiel seit dem 0:0 beim Karlsruher SC am zweiten Spieltag.

Den einzigen Vorwurf müsse sich die Mannschaft, die in Fürth noch vier Treffer bejubeln konnte, in puncto Chancenverwertung machen lassen: „Wenn du hinten kein Tor kassierst, vorne aber einen reinhaust, gewinnst du auch. Leider haben wir gegen Sandhausen keinen Treffer erzielen können.“ Dass man sich trotz der Überlegenheit durchaus schwer gegen den SVS getan hatte, verneinte der Abwehrspieler nicht, dabei verwies er aber auch auf die anderen Begegnungen des zurückliegenden Spieltages: „Da hat man gesehen, wie schwer sich auch Union Berlin gegen Aue oder Kaiserslautern gegen Bochum getan haben. Die Liga ist unglaublich eng. Es gibt keine wirklichen Übermannschaften – jeder kann jeden schlagen.“

Trotz des Remis gegen Sandhausen rangieren die Kiezkicker hinter dem punktgleichen FCK weiterhin auf dem fünften Platz. „Zuletzt haben wir elf Punkte aus sechs Spielen eingefahren. Die Entwicklung ist positiv“, so Gonther, der sich besonders über „die Art und Weise, wie wir die letzten beiden Auswärtsspiele gewonnen haben“, freut.

So soll es nun auch am Sonnabend (2.11.) beim 1. FC Kaiserslautern weitergehen. Am Betzenberg erwartet der 26-Jährige, der dreimal gegen den FCK spielte und nie verloren hat, eine ähnliche Partie wie in Fürth: „Wir müssen und wollen nach Ballgewinnen wieder die Räume nutzen. Wenn uns das gelingt, haben wir auch gute Chancen, erneut etwas mitzunehmen.“ Dabei verwies Gonther auf das letzte Heimspiel der „Roten Teufel“ gegen den KSC, das trotz zweimaliger Führung nur 2:2 endete. „Das hat gezeigt, dass sie hinten verwundbar sind“, weiß der Abwehrspieler zu berichten. 

Im vorderen Bereich schätzt unsere Nummer 26 den kommenden Gegner sehr stark ein, wenngleich beim Gastspiel in Bochum am Montagabend kein Tor gelingen wollte: „Vorne haben sie eine sehr hohe Qualität und nach Köln vielleicht die zweitbeste Offensive der Liga. Da müssen wir auf der Hut sein und uns immer wieder gegenseitig helfen. Wir werden alles investieren, was geht. Es ist das Spiel des Vierten gegen den Fünften, der Betzenberg wird sicherlich voll sein. Es wird somit ein super Spiel für alle, die auf dem Platz stehen werden“, blickt Gonther schon einmal auf die anstehende Partie voraus.

 

(hb)

Foto: Witters

 

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