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"Eine positive, Aufregende und lehrreiche Saison"

Sommerpause! Die Zeit in der das Zurückliegende analysiert und das Vorausliegende geplant werden will. Auch für die U17 heißt es nun erstmal durchatmen. Die Mannschaft von Timo Schultz ist in der B-Jugend Bundesliga auf dem sechsten Platz gelandet. Zeit für einen Rückblick.

Auch die U17 ist nun im Ziel und kann die verdiente Sommerpause genießen. Nach einer langen und kräftezehrenden Spielzeit schloss die Elf von Trainer Timo Schultz die B-Jugend Bundesliga auf einem starken sechsten Tabellenplatz ab. Damit führte sie die zweite Hälfte des Tableaus an.  Übungsleiter Schultz hob hierbei hervor, dass es die beste Platzierung einer B-Jugend des FC St. Pauli in der Bundesliga sei, die je erreicht wurde.  Dieser Fakt sei zu unterstreichen, weil die Teams davor (Hertha BSC, VfL Wolfsburg, HSV, Werder Bremen und Leipzig) über weitaus mehr Mittel und Man-Power verfügen. Dennoch konnten die Kiezkicker in der abgelaufenen Spielzeit einige Ausrufezeichen setzen.

„Wir waren in der Lage, gegen den HSV, Werder und Leipzig zu punkten und ihnen das Leben schwer zu machen. Das war klasse. Nur Hertha und Wolfsburg waren uns in allen Spielen überlegen“, resümierte der Chefcoach. Doch auch in den Niederlagen sah er positive Dinge für seine Kiezkicker. „In der Ausbildung zum Fußballer gehört es halt auch mal dazu, dass du auf die Mütze bekommst und daraus lernst“, sieht Schultz den pädagogischen Wert von Rückschlägen für junge Fußballer.

Auch die Tatsache, dass seine Elf am letzten Spieltag mit 0:7 gegen Hertha BSC  unterging wollte „Schulle“ nicht zu hoch hängen. „Das letzte Spiel muss man schon gesondert betrachten. Eine junge Mannschaft hat so etwas schon drinnen. Es war das Ende der Saison und Hertha eine der besten Teams. Davon lassen wir uns nicht beirren.“ In der Gesamtbetrachtung gilt es nun die Lehren aus der Runde zu ziehen. Hier stellt der 38-Jährige fest, dass er einige Kicker unter seinen Fittichen habe, die sich phantastisch entwickelt haben, großen Trainingsehrgeiz zeigen und sich entsprechend weiterentwickelt haben.

Doch „Schulle“ wäre nicht er, würde er nicht auch den mahnenden Finger heben. „Spieler müssen den Schritt machen, hin zum professionellen Jugendfußball. Da geht es dann auch darum Widerstände zu bekämpfen, diese zu überwinden und an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten“, stellt er im Gespräch klar. Weiter führt er aus, dass seine Spieler sehr viel aus der Runde mitnehmen werden.

Dass ihm seine Arbeit großen Spaß macht, nimmt man ihn mit jeder Silbe ab. Zwar sei der Tabellenplatz nun klasse, doch viel größer und wichtiger sei etwas anderes. „Wenn welche von den U17 Spielern irgendwann am Millerntor auflaufen, ist es mir egal, ob wir nun dritter, sechster oder neunter geworden sind,“ richtet der ehemalige Kiezkicker seinen Blick vor allem auf die Entwicklung von Talenten für den Profikader von Ewald Lienen.

Und so gilt es nun für Timo Schultz eine, in seinen Worten „lehrreiche, aufregende positive“ Saison zu analysieren, ehe es in den Urlaub geht, um danach wieder mit voller Kraft anzugreifen und alles für den FC St. Pauli rauszuholen.

 

(lf)

Fotos: Witters

 

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