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Emotionales Wiedersehen

Vor wenigen Monaten erst wurde der Wechsel von Fabio Morena zum SV Sandhausen bekannt gegeben. Am vierten Spieltag kehrt der "Capitano" schon wieder zurück ans Millerntor. Natürlich wollten wir vom 32-Jährigen wissen, wie das Wiedersehen für ihn wird.

Fabio, nach neun Jahren am Millerntor bist Du im Sommer zum SV Sandhausen gewechselt. Kaum bist Du weg, kehrst Du auch schon wieder zurück. Wie wird die Rückkehr für Dich?
Es wird ein sehr emotionales Wiedersehen, soviel steht fest - und ich freue mich auf dieses Spiel. Es wird sicherlich auch etwas komisch sein, ins Stadion zu kommen, sich in der Gäste-Kabine umzuziehen und auf der anderen Seite aufzuwärmen. Aber ich freue mich riesig auf die Atmosphäre und die Begegnung mit den St. Pauli-Fans, die mich jahrelang unterstützt haben.

Wie intensiv verfolgst Du das Geschehen beim FC St. Pauli?
Ich habe mir das letzte Spiel in Cottbus live vorm Fernseher angeschaut. Ansonsten verfolge ich das, was beim FC St. Pauli los ist, einerseits über die Medien und andererseits über den Kontakt zu meinen ehemaligen Kollegen. Das Interesse am FC St. Pauli ist natürlich weiterhin groß, schließlich ist mir der Verein und die Fans über die letzten Jahre ans Herz gewachsen.

Ihr gastiert als Tabellenfünfter am Millerntor, die Kiezkicker belegen nach drei Begegnungen Platz 15.
Die Konstellation, dass wir mit mehr Punkten ans Millerntor kommen, ist schon sehr interessant, aber nach drei Spieltagen nicht aussagekräftig. Dass aus Sicht der Braun-Weißen die ersten Wochen der Saison wahrscheinlich

nicht wie erhofft verlaufen sind, macht es für uns umso schwerer, da die Mannschaft sicherlich eine Reaktion zeigen will. Wir wollen unsere Serie aber fortsetzen. In vier Pflichtspielen sind wir ungeschlagen und das soll auch so bleiben – wir werden unsere Chance auch beim FC St. Pauli suchen.

Du hast sowohl in Köln, als auch gegen Cottbus gespielt – und zwar nicht in der Innenverteidigung, sondern als Sechser im Mittelfeld. Neuer Verein, neue Position?
Unser Trainer Gerd Dais hatte verfolgt, dass ich im letzten Jahr auch schon im Mittelfeld gespielt habe und hat wohl in der Vorbereitung den Eindruck gewonnen, dass ich der Mannschaft dort mit meinen Qualitäten am besten weiterhelfen kann. Es ist eine interessante Herausforderung für mich und ich arbeite hart daran, mich von Spiel zu Spiel weiterzuentwickeln. Das hat in den beiden angesprochenen Begegnungen schon ganz gut funktioniert. Darüber hinaus weiß der Trainer natürlich auch um meine Qualitäten als Innenverteidiger.

Bist Du am Sonnabend wieder als Sechser im Einsatz und nach dem Infekt zurück in der Startelf?
Diese Frage kann natürlich nur unser Trainer beantworten. Ich habe meinen Infekt auskuriert, seit Montag wieder voll trainiert und mich in dieser Woche so präsentiert, dass mich der Trainer auch wieder aufstellen kann. Denn eines ist klar: Ich möchte am Millerntor natürlich von Beginn an spielen.

Im Mittelfeld aufgeboten, würdest Du am Sonnabend unter anderem auf Fabian Boll, mit dem Du neun Jahre gemeinsam gekickt hast, treffen. Wie wird das für Dich?
Es wird etwas Besonderes für mich, gegen die alten Kollegen um Punkte zu spielen. Letztendlich sind wir alle aber Profis und während der 90 Minuten ist jeder mit dem Spiel und seinen Aufgaben beschäftigt. Wobei, dem Boller einen Beinschuss zu geben, das hätte schon was (lacht). Ich bin mir sicher, dass wir uns nach der Partie einiges zu erzählen haben.

Vielen Dank und bis Sonnabend dann! In der VIVA St. Pauli Stadionzeitung kommt Fabio auch noch mal zu Wort - der 32-Jährige erzählte uns dabei unter anderem, wie er sich in der neuen Mannschaft und Umgebung eingelebt hat.


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