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HappyBet-Expertentipp

Nach seinem Abitur ist Martin Pagels über San Francisco in New York City gelandet. Bevor er das erste Mal für die New York Knicks und die New York Rangers im Madison Square Garden gearbeitet hat, konnte er bei der TV Station CBS erste Erfahrungen im Sponsoring sammeln. Danach hat es Ihn weiter zum US Soccer Verband und der Major League Soccer gezogen. Der Herausforderung die Brooklyn Nets in NY zu etablieren, konnte Martin nicht wiederstehen und nannte das Barclays Center von nun an sein neues zu Hause. Anschließend bot sich die Möglichkeit direkt unter der Ownership der Knicks und Rangers zu arbeiten und so ist Martin in den Madison Square Garden zurückgekehrt.

Hallo Martin, Du hast bereits in verschiedenen großen Sportligen in den USA gearbeitet. Welche Erfahrungen hast Du dort sammeln können?

Das NBA All-Star Game 2015 „at home“ im Madison Square Garden und die Zusammenarbeit mit der MLS und dem US Soccer Team während der WM 2014 waren unvergesslich. Die emotionalsten Erfahrungen waren aber die Eastern Conference Semi-Finals mit den NY Knicks in 2013 und das Stanley Cup Final 2014 mit den NY Rangers gegen die LA Kings. Das sind Monate, Tage, Momente und Spiele die einen prägen, für die man lebt und nie mehr vergessen wird.
 
Was hat Dich dazu bewogen, Deine Karriere in Deutschland fortzusetzen?

In der Bundesliga zu arbeiten war schon immer ein Kindheitstraum von mir, gerade bei so einer starken Marke wie FC St. Pauli. Der zweite Grund ist die UFA Leadership, welche mich in den Interviews unglaublich beeindruckt hat und mich dazu bewog unbedingt unter ihr arbeiten zu wollen.
 
Die Ligen-Systeme in Nord-Amerika und Europa unterscheiden sich stark. Inwiefern ist der Vertrieb der einzelnen Vereine davon betroffen?

In den USA hat man bis zu 100 Heimspiele im Jahr und oft eine 70 Stunden Woche. Von daher arbeitet man schon mal länger als in Deutschland. Da es keine Absteiger gibt und jedes Team sein eigenes TV Netzwerk hat, ist die Planungssicherheit viel größer und es wird mehr Wert auf die geschäftliche, als auf die sportliche Performance gelegt. Die Akquise ist demnach extrem strategisch und für jeden Partner gibt es eine neue „Business Solution“. Erst zählt der Partner, dann der Verein.
 
Du hast unter anderen bei den New York Knicks gearbeitet. Worin liegen die Unterschiede zwischen der Arbeit im Madison Square Garden und der im Millerntor-Stadion?

Beim Madison Square Garden (MSG) ist der Mindset, dass wir das aller beste Sport Office der Welt sind. Am Millerntor dagegen ist der Mindest, dass wir das einzigartigste Sport Office der Welt sind. Im MSG findet jeden Tag ein Konzert, Hockey- oder Basketballspiel statt. Es gibt also keine „dark days“. Außerdem sind im  MSG immer mehr Touristen als eigentliche Fans, welche wegen der hohen Preise ihr Team nur 1-2 mal pro Saison sehen können. Die Celebrity Row ist ein cooler Show Act um auch mal Weltstars wie Beckham, JayZ, One Direction und Sportler anderer Teams über den Weg zu laufen.  Alle Teams sind im Mekka des Sports immer noch extra motiviert, genauso wie hier am Millerntor. Eine Gemeinsamkeit ist, dass beide Sportstätten genau im Herzen der jeweiligen Stadt liegen.
 
Der FC St. Pauli gewinnt am Sonnabend, weil...

…das ganz klare Saisonziel sein sollte, den vierten Platz zu verteidigen. Die Mannschaft spielt schon die ganze Saison am Limit und wir alle hoffen, dass sie dieses Niveau auch noch an den letzten Spieltagen zeigen kann. Es ist außerdem wichtig, die neu etablierte „Winning Culture“ mit in die neue Saison zu nehmen.
 
Und zum Schluss: Wie geht das Spiel unseres FC St. Pauli gegen den VfL Bochum aus?

2:1 für uns!

 

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