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Heißer Tanz bei winterlichen Temperaturen

Die Winterpause rückt immer näher, doch bis zur fußballfreien Zeit sind noch fünf Spieltage zu absolvieren. Am Sonntag (30.11., 13:30 Uhr) empfangen unsere Kiezkicker im drittletzten Heimspiel des Jahres den 1. FC Kaiserlautern. Beide Mannschaften sind seit fünf Spielen ohne dreifachen Punktgewinn und wollen am Sonntag ihre Sieglos-Serie beenden.

Es ist kalt geworden in den letzten Tagen. Das Thermometer neigt sich immer häufiger dem Gefrierpunkt entgegen. Mit Blick auf die Punkteausbeute ging es bei beiden Teams zuletzt auch eher frostig zu. Seit jeweils fünf Partien warten der FC St. Pauli und der 1. FC Kaiserslautern bereits auf einen Sieg, den letzten Dreier konnten beide Teams zuletzt am 9. Spieltag feiern. Der FCK besiegte den KSC mit 2:0, die Braun-Weißen Union Berlin mit 3:0.

Auf Seiten der Roten Teufel gab es zuletzt fünf Remis in Folge, während die Meggle-Elf vier Niederlagen hinnehmen musste und nur beim 2:2 in Nürnberg einen Punkt holen konnte. Für den FCK ging es von Platz fünf runter auf Platz acht, für unsere Kiezkicker von Platz 13 auf 17. Dass bei den Braun-Weißen mit der Punkteausbeute niemand, weder die Fans noch die Mannschaft selbst, zufrieden sein kann, ist absolut klar. Die Enttäuschung der Leute sei mehr als nachvollziehbar, wie Cheftrainer Thomas Meggle unter der Woche mehrfach betonte.

Um den Bock endlich umzustoßen, wie Meggle es formulierte, wurde zuletzt weiter intensiv an der Kompaktheit und dem Zweikampfverhalten gearbeitet. Beides wird gegen spielstarke Lauterer – diese führen die Statistik „Ballbesitz“ in der 2. Bundesliga mit mehr als 56 Prozent pro Spiel deutlich an und gaben mit 235 Torschüssen nach Spitzenreiter Ingolstadt (241) die zweitmeisten Torschüsse ab – entscheidend sein, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.

„Die Mannschaft wird alles geben“, stellte Meggle 48 Stunden vor dem Anpfiff der Partie klar. Denn seine Kiezkicker wollen endlich wieder, und dann natürlich gemeinsam mit den Fans, drei Punkte bejubeln. Sollte ihnen der erhoffte Befreiuungschlag gelingen, können sie die Rote Laterne, die das bisherige Schlusslicht VfR Aalen nach dem 2:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf an sie abgegeben hat, sofort an den FC Erzgebirge Aue weiterreichen.

 

(hb)

Foto: Witters

 

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