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Hungrig auf Punkte in Frankfurt

Am 8. Spieltag ist der FC St. Pauli zu Gast im Volksbank-Stadion beim FSV Frankfurt. Dort will das Team von Trainer Thomas Meggle an die Leistung vom zurückliegenden Sieg gegen Eintracht Braunschweig anknüpfen.

Zwölf Mal trafen die Kiezkicker schon auf den FSV Frankfurt. Die Bilanz gegen die Hessen kann sich aus braun-weißer Sicht sehen lassen. Sieben Siege, zwei Unentschieden und nur drei Niederlagen konnte der FC St. Pauli in der Vergangenheit für sich verbuchen. Eigentlich ganz gute Vorzeichen für die Partie am Sonntag (28.9., 13:30 Uhr), wäre da nicht der Aberglaube. Denn alle drei Siege der Frankfurter waren Heimsiege.

So wie zum Beispiel in der vergangenen Partie im März diesen Jahres. In der neunten Minute ging der FSV Frankfurt durch Methew Leckie mit dem ersten Schuss auf das Tor in Führung. Allerdings konnte sich das Team von Benno Möhlmann auch bei ihrem Schlussmann bedanken. In der 92. Minute rettete er durch einen Blitzreflex die drei Punkte, nachdem John Verhoek kurz vorm Tor aus der Drehung zum Schuss kam.

Doch um mal wieder realistisch zu werden, der Torschütze läuft mittlerweile im Trikot vom FC Ingolstadt auf und auch sonst läuft es sportlich für die Hessen im Moment nicht so gut. Vier Punkte aus sieben Spielen, dazu ein Torverhältnis von minus zehn Toren. 
„Ich erwarte einen angeknockten Gegner, der alles reinwerfen wird“, erklärte der braun-weiße Chefcoach Thomas Meggle im Vorfeld der Partie. „Die Frankfurter werden tief stehen und auf Konter lauern. Außerdem haben sie schnelle Außenbahnspieler und torgefährliche Stürmer.“

Dagegen halten wollen die St. Paulianer vor allem durch Kompaktheit und ein gutes Zweikampfverhalten. „Wir müssen wieder als Team funktionieren“, so Meggi. „Jeder muss hungrig und geil auf den Sieg sein.“ Dabei kann der 39-Jährige wieder auf Innenverteidiger Markus Thorandt zurückgreifen, der in der vergangenen Partie gegen Eintracht Braunschweig aufgrund eines Magen-Darm-Infekts ausfiel. Wie fit er allerdings am Sonntag sei, bliebe abzuwarten. 

Trotzdem bleibt die Verletztensituation weiter  angespannt. Sebsastian Schachten, Bernd Nehrig und Marcel Halstenberg waren zuletzt zwar wieder im Mannschaftstraining dabei, werden aber für das Spiel am Sonntag noch keine Rolle spielen. Meggi nimmt es mit Humor: „Wir bleiben also ein kleiner elitärer Kreis, der sich auf die Reise macht“, scherzt er. Trotz allem schaut er positiv nach vorne. „Wenn wir in Frankfurt gewinnen oder einen Punkt holen, dann können wir schon wieder von einer kleinen Serie sprechen, die wir uns wünschen.“

 

(alw)

Foto: Witters

 

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