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"Ich habe mir lieber einen Ball geschnappt"

Für unsere Kiezkicker steht am Sonnabend (28.3.) das Testspiel bei Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Im Vorfeld der Partie sprachen wir mit André Hahn, der seit vergangenen Sommer das Trikot der Borussia trägt. Im Norden aufgewachsen, gelang dem in der Offensive vielseitig einsetzbaren Hahn erst im Süden den Durchbruch, sogar bis in die Nationalelf schaffte es der 24-Jährige.

Moin moin, André. Wie wir nachlesen konnten, waren Deine Großeltern im Reitsport „zuhause“, Dein Vater war Handballer. Du aber bist Fußballer geworden – was hat den Ausschlag gegeben?

Fußball hat mir schon als kleiner Junge am meisten Spaß gemacht. Ich hatte zwar zeitweise auch ein eigenes Pony und habe Reitstunden genommen, aber früh morgens in den Stall zu gehen und dort die Pferdebox zu reinigen war dann irgendwie doch nichts für mich. Ich habe mir viel lieber meine Fußballschuhe und einen Ball geschnappt, um eine Runde zu kicken.

Du hast einen spannenden Weg zum Profi hinter Dir. Du bist im Norden, in Otterndorf, aufgewachsen und auch fußballerisch groß geworden, aber erst im Süden hast Du den Durchbruch geschafft. Kannst Du Dir erklären, warum es im Norden nicht geklappt hat? Hat es in der Jugendzeit mal Kontakt zum FC St. Pauli gegeben?

Ich glaube, ich war zu meiner Zeit beim HSV in meiner Entwicklung noch nicht weit genug, um den Sprung bei einem Profiklub zu schaffen. Kontakt zum FC St. Pauli gab es in meiner Jugendzeit keinen. Bei Werder Bremen habe ich einmal ein Probetraining absolviert, wurde aber anschließend nicht verpflichtet. Ich habe mich von diesen Rückschlägen aber nicht von meinem Ziel abbringen lassen und bin stolz auf das, was ich bis heute erreicht habe.

Beim FC Augsburg hast Du Dich sogar zum Nationalspieler entwickelt. Am 14. Mai 2014 kam es gegen Polen zu Deinem Debüt – und das ausgerechnet in Hamburg, in der Nähe Deiner Heimatstadt. Erzähl doch mal: Mehr ging doch nicht, oder?

Das war in der Tat ein sehr schöner Moment, den ich niemals vergessen werde. Gerade bei meinem Werdegang ist es nicht selbstverständlich, für die Nationalmannschaft zu spielen. Ich konnte es zunächst auch gar nicht glauben, als ich von der Nominierung erfahren habe. Aber es war dann ja doch wahr. Mein erstes Länderspiel war für mich auf jeden Fall ein ganz besonderes Erlebnis.

Seit dem Debüt warst Du nicht mehr bei der Nationalelf dabei. Zuletzt hat Dich eine Achillessehnenentzündung gebremst, jetzt bist Du aber wieder fit. Wann sehen wir Dich wieder im Trikot der Nationalmannschaft?

Diese Frage kann nur der Bundestrainer beantworten (lacht). Für jeden Fußballer ist es natürlich ein Traum, in der Nationalmannschaft zu spielen. Ich gebe tagtäglich im Training alles, um mich weiter zu verbessern. Joachim Löw verfolgt meine Entwicklung sehr genau und ich versuche ihn mit guten Leistungen im Verein von mir zu überzeugen. Darauf liegt meine volle Konzentration. Ich würde mich natürlich riesig freuen, wenn ich nochmals nominiert werden sollte.

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