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kantersieg in quickborn

Die Mannschaft von Roland Vrabec hatte auch im zweiten Test der Vorbereitung Spaß am Toreschießen. Nach einem 11:0 Pausenstand konnte der TuS Holstein Quickborn vor 2230 Zuschauern mit 16:1 geschlagen werden. Den Gastgebern gelang kurz nach der Pause der Ehrentreffer.

Bis auf Dennis Daube, der eine regenerative Einheit in Hamburg absolvierte, hatten die Kiezkicker beim Jubiläumsspiel des TuS Holstein Quickborn alle Mann an Bord. Daube wurde von Kyoung Rok Choi ersetzt, der beim Test in Eckernförde am Sonnabend (21.6.) noch gefehlt hatte.

Die Boys in Brown legten in den Anfangsminuten los wie die Feuerwehr. Besonderen Tatendrang versprühte Stürmer Christopher Nöthe, der nach zwei Minuten die Führung herausschoss. Wie es nicht anders zu erwarten war, entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf ein Tor. Sebastian Schachten (8.), Lennart Thy (13.), wieder Nöthe (14./19.) und Marcel Halstenberg (16.) erhöhten bis zur 20. Spielminute auf 6:0 für die Mannschaft von Roland Vrabec. Bei sommerlichen Temperaturen genossen die 2230 Zuschauer den Spielwitz der Braun-Weißen und konnten den ein oder anderen sehenswerten Spielzug bestaunen.

Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf die Abwehr der Quickborner zu, die mit der quirligen Offensive der Kiezkicker sichtlich Probleme hatten. In der 25. Spielminute war es Thy, der seine zweite Bude erzielen konnte. Nicht richtig quirlig, sondern groß ist Lasse Sobiech. Seine Körpergröße machte sich der Neuzugang in der 31. Minute zunutze und traf nach einer Ecke zum 8:0. Sebastian Maier (32.) und der doppelte Nöthe (36./42.) schraubten das Ergebnis bis zum Pausenpfiff auf 11:0 für die Vrabec-Elf in die Höhe.

Zur zweiten Hälfte tauschte der 40-Jährige Übungsleiter seine komplette Elf. Doch es waren nicht die Kiezkicker, die die ersten Akzente in den zweiten 45 Minuten setzten, sondern die Gastgeber. Nach einem langen Pass in die Hälfte der Braun-Weißen stand Stürmer Marco Lindner frei vor Philipp Tschauner und zeigte mit einem anspruchsvollen Heber über den herauseilenden Keeper sein Ballgefühl und traf zum 11:1.

Danach entwickelte sich wieder das gewohnte Bild. John Verhoek konnte seine Torgefahr zwischen der 54. und 70. Minute unter Beweis stellen und einen lupenreinen Hattrick erzielen. Kurz vor dem Ende waren es noch Philipp Ziereis (87.) und Florian Kringe (90.), die jeweils nach Ecken das 16:1-Endergebnis herausschossen.

Coach Vrabec zeigte sich nach der Partie zufrieden: „Ich bin glücklich über das Auftreten meiner Spieler. Wir haben am Wochenende insgesamt 31 Treffer erzielt. Damit kann man zufrieden sein. Die Spieler, die in der zweiten Hälfte gespielt haben, haben vorher einige anstrengende Läufe gemacht und deswegen war am Ende der Akku etwas leerer. Das ist aber kein Problem."

FC St Pauli:

1.Halbzeit: Heerwagen – Halstenberg, Gonther, Sobiech, Schachten – Trybull, Buchtmann, Thy, Görlitz, Maier – Nöthe

2.Halbzeit: Tschauner – Buballa, Kalla, Thorandt, Nehrig – Ziereis, Kurt, Choi, Kringe, Rzatkowski – Verhoek

Tore: 0:1 Nöthe (2.), 0:2 Schachten (8.), 0:3 Thy (13.), 0:4 Nöthe (14.), 0:5 Halstenberg (16.), 0:6 Nöthe (19.), 0:7 Thy (25.), 0:8 Sobiech (31.), 0:9 Maier (32.), 0:10 Nöthe (36.), 0:11 Nöthe(42.), 1:11 Lindener (49.), 1:12 Verhoek (54.), 1:13 Verhoek (61.), 1:14 Verhoek (70.), 1:15 Ziereis (87.), 1:16 Kringe (90.)     

Zuschauer: 2230

 

(lf)

Fotos: Witters

 

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