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Lienen lobt neue Abwehr

Nach dem Auswärtssieg beim MSV Duisburg war Cheftrainer Ewald Lienen voll des Lobes für die Leistung seiner Mannschaft. Nach den personellen Rückschlägen zeigten die Braun-Weißen eine tadellose Partie.

„Das war ein schweres Spiel gegen eine hochmotivierte Mannschaft. Wir sind auch - genau wie der MSV - eine Mannschaft, die nicht so viele Tore erzielt. Von daher war klar, dass wir Geduld haben und gut verteidigen müssen, damit wir das Spiel gewinnen können. Der MSV hat alles in die Waagschale geworfen. Es war für uns schwer und ungewohnt mit der völlig neuen Besetzung. Es war eine Extremsituation, dass alle Innenverteidiger ausgefallen sind. Hinzu kam, dass möglicher Ersatz – wie Schnecke Kalla – ebenfalls krank und verletzt ausfiel. Dann haben wir uns für Bernd Nehrig entschieden, der hisste aber heute beim Frühstück die weiße Fahne“, berichtete der Coach aus den letzten 24 Stunden vor dem Spiel. Am Ende rutschte Marc Hornschuh von der rechten Seite in die Innenverteidigung, Joel Keller spielte neben ihm und Jeremy Dudziak kam auf der rechten Defensivposition zum Einsatz. Lienen: „Es war sehr riskant, aber es ging nicht anders. Sie haben es gut gemacht und wir hatten das Glück, dass uns der Ball bei Freistößen vor die Füße gefallen ist. Wir sind überglücklich, dass wir gewonnen haben.“

 

Sein Gegenüber Ilia Gruev erlebte hingegen einen frustrierenden Nachmittag. „Wir haben heute sehr motiviert gespielt und sehr gut gekämpft. Die Spieler haben gewollt. Wir haben sehr diszipliniert und geduldig gespielt. Wir wussten, dass St. Pauli gut verteidigt und tief steht. Bei den vielen Standardsituationen waren wir aber nicht ruhig genug. Beim ersten guten Angriff haben wir das Gegentor bekommen und dann in der Nachspielzeit das zweite Tor kassiert. Das war natürlich bitter für uns.“

(cp)

Foto: Witters

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