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"MIt allen mannschaften hochzufrieden"

Seit vier Wochen ist die Saison der Profis nun vorbei und so langsam endet auch die Spielzeit der Young Rebels. Lediglich die U17 und die U15 sind am Wochenende (14.5.-15.5.) zum letzten Mal im Einsatz. Wir haben uns mit dem Leiter des Nachwuchsleistungszentrums Joachim Philipkowski zusammgesetzt und uns mit ihm über den Nachwuchs des FC St. Pauli unterhalten. Lest im ersten Teil des Interviews, wie er die zurückliegende Saison einschätzt.

Moin Piepel, was macht ein Jugendleiter eigentlich in der Sommerpause?

Eine ganze Menge! Zum einen sind die U17 und die U15 im Spielbetrieb und haben am Wochenende ihre letzten Partien der Saison zu spielen. Auf der anderen Seite gibt es viele Projekte, die ich als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums zu betreuen habe. Da geht es vor allem um Personalien für die neue Spielzeit, die ich mit vorbereite und mit denen ich voll und ganz ausgelastet bin.

Die U19 hat mit dem fünften Platz in der Bundesliga und dem Pokalsieg eine klasse Saison hinter sich, die U17 kann mit einem Sieg gegen Schlusslicht Dynamo Dresden den Nichtabstieg perfekt machen. Wie bewertest Du die Spielzeit 2013/14 der Teams?

Wir sind mit allen Mannschaften voll im Soll und hochzufrieden. Die U19 ist, wie auch die U23 übrigens, im zweiten Jahr hintereinander vor dem HSV gelandet. In dieser Form hatten wir das die Jahre davor nicht. Das zeigt uns, dass wir bei den Jungs auf dem richtigen Weg sind. Die U17 spielt am Wochenende gegen den Tabellenletzten und muss es, will man in der Bundesliga spielen, einfach schaffen. Gleichzeitig kann es sogar passieren, dass wir gar nicht punkten müssen, da unser direkter Konkurrent Union Berlin gegen starke Wolfsburger spielt und da bestehen muss. Also, auch bei der U17 bin ich frohen Mutes, dass wir im nächsten Jahr in der Bundesliga spielen. Ich gehe davon aus, dass wir das schaffen werden.

Und wie schätzt Du das Abschneiden der beiden jüngeren Jahrgänge U16 und U15 ein?

In den letzten Jahren ist keine Mannschaft in der B-Regionalliga mit vergleichbarer Punkteausbeute abgestiegen. Damit sind wir auch auf jeden Fall zufrieden. Dass in diesem Jahr die Punkteverteilung so ausfällt, dass es am Ende uns trifft, ist ärgerlich, wirft uns aber nicht um. Zumal noch eine theoretische Chance besteht: Wenn Norderstedt den Aufstieg in die Bundesliga schafft, dann bleibt die U16 sogar in der Liga, was sie auch verdient hätte. Wie bei den anderen Mannschaften sind wir mit der Spielzeit der U15 vollauf glücklich. Vielleicht hätte man einen etwas besseren Tabellenplatz am Ende haben könne, aber da machen wir uns keinen Kopf. Wir haben es geschafft, dass einige Spieler der U15 schon bei der U16 oder gar U17 aushelfen konnten, und das ist mindestens genaus wichtig wie der Tabellenplatz.

Also alles im Lot?

Ja! Im Allgemeinen sind wir mehr als im Soll. Die unteren Mannschaften haben auch Pokalsiege einfahren können. Trotz des wahrscheinlichen Abstieges der U16 steht am Ende ein gutes Jahr für die Jugendmannschaften des FC St. Pauli zu Buche.

Schaut man sich an, welche Spieler die U23 zur kommenden Saison verstärken, fällt auf, dass sechs Spieler aus der U19 den Sprung in die Regionalliga geschafft haben. Kann man das als Auszeichnung verstehen?

Das ist und muss unser Weg und Anspruch sein. Diesen Weg versuchen wir schon seit Jahren zu gehen. Im letzten Jahr waren es acht Spieler, dieses Jahr sind es sechs, die den Jugendbereich verlassen, um bei der Elf von Thomas Meggle in der Regionalliga für Furore zu sorgen. Okan Kurt und Kyoung Rok Choi sind regelmäßig bei den Trainingseinheiten der Profis dabei. Das ist eine sehr gute Quote und bestätigt unseren guten Weg. Gerade im Hinblick auf die Rückrunde der U23 kann man sehen, was für enorme Qualität bei den jungen Spielern vorhanden ist.
 

Lest im zweiten Teil, was Piepel über die Gesamtsituation der Young Rebels denkt und wie er den FC St. Pauli im Vergleich zu anderen Vereinen aufgestellt sieht.

(lf)

Foto: FC St. Pauli

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