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„Nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“

Mit 0:3 unterlagen die Kiezkicker dem VfR Aalen und kassierten die siebte Heimniederlage in der laufenden Saison. Entsprechend enttäuscht äußerte sich Sportdirektor Rachid Azzouzi nach dem Spiel.

„Es ist natürlich nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, fasste Azzouzi die vergangenen 90 Minuten kurz, aber deutlich zusammen. Mit einem Sieg wollten die Braun-Weißen die theoretische Chance auf den Aufstieg noch wahren, am Ende unterlagen sie dem VfR Aalen aber deutlich mit 0:3. „Wir haben uns viel vorgenommen und wollten unseren Fans etwas bieten. Abgesehen von den letzten beiden Auftritten gegen Fürth und Kaiserslautern war das heutige Spiel aber bezeichnend für die diesjährigen Heimauftritte“, so der 43-Jährige zu der mageren Heimbilanz von bislang nur fünf Siegen bei 16 Heimspielen.

Sehr unglücklich begann die Partie für die Vrabec-Elf: Keine 180 Sekunden waren gespielt, da gingen die Gäste durch einen abgefälschten Schuss von Robert Lechleiter in Führung. Als „sehr ärgerlich“ bezeichnete Azzouzi die Tatsache, so sehr früh einem Rückstand hinterher laufen zu müssen. Nach der Pause erhöhten die Braun-Weißen den Druck, gejubelt wurde aber auf der anderen Seite. Über das 2:0 – Leandro Grech verwandelte einen Foulelfmeter in der 58. Minute – ärgerte sich der Sportdirektor sehr: „Schon wieder haben wir einen Elfmeter gegen uns bekommen. Es war bereits der achte Strafstoß gegen uns in der laufenden Saison.“

Auf die letzten Ergebnisse angesprochen, äußerte Azzouzi, „dass die sehr unglückliche Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern den einen oder anderen wohl etwas mehr mitgenommen hat. Lange haben wir oben mitgespielt und vielleicht ist das Lautern-Spiel bei einigen Spielern hängen geblieben und der Kopf hat eine Rolle gespielt. Der Stachel hat scheinbar doch tiefer gesteckt.“ Trotz der Niederlage fand Azzouzi auch lobende Worte für die Mannschaft: „Auch wenn wir heute schlecht gespielt haben und alle angesichts des Ergebnisses enttäuscht sind, ändere ich meine Meinung nicht: Die Mannschaft hat eine wider erwartend gute Saison gespielt.“

Zur Entscheidung, dass Kapitän Fabian Boll nicht zum 18-Mann-Kader angehört hatte, fand der Sportdirektor klare Worte: „Der Trainer ist für den Kader und die Aufstellung verantwortlich und ich stehe zu der Entscheidung von Roland Vrabec. Er hat sich entschieden, Fabian Boll, der in den vergangenen 18 Monaten lange und oft verletzt war, nicht in den Kader zu nehmen.“ Es sei aber auch klar, „dass Boller nicht wie jeder andere Spieler zu sehen ist. Deswegen gewähren wir ihm ja auch das Abschiedsspiel“, so Azzouzi abschließend.

 

(hb)

Foto: Witters

 

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