{} }
Zum Inhalt springen

Nix zu holen an der Hagenbeckstraße

Die U19 von Joachim Philipkowski zog am Donnerstagabend (1.10.) im Derby gegen den HSV mit 1:3 den Kürzeren. Dren Feka hatte den Gastgeber mit 1:0 in Führung gebracht (18.). Nach dem Seitenwechsel konnte Rasmus Tobinski (52.) zwar ausgleichen, doch die Treffer von Mats Köhlert (77.) und Mazlum Oruk (88.) entschieden das Derby zugunsten der Rothosen.

Die Zuschauer an der Hagenbeckstraße sahen von Beginn an ein temporeiches Spiel, in dem der HSV in der ersten Halbzeit die besseren Möglichkeiten hatte. Gerade über ein schnelles Umschaltspiel konnten die Rothosen immer wieder gefährlich vor dem Kasten der Kiezkicker auftauchen.

Da aus dem Spiel, trotz guter Möglichkeiten, für den HSV kein Tor fallen wollte, musste eine Standardsituation her. Konnte der erste Kopfball von Dren Feka nach einem Eckball noch von Kiezkicker Seungwon Lee auf der Linie zur Ecke geklärt werden, ging sein zweiter Versuch bei der anschließenden Ecke in die Maschen (18.). Ganz bitter: Bei der Rettungsaktion von Lee prallte dieser mit Torhüter Tim Burgemeister zusammen. Der Keeper musste daraufhin mit Verdacht auf eine Prellung ausgewechselt werden. Für ihn kam Marvin Zimmermann. Zwar probierten die Boys in Brown im Anschluss die HSV-Abwehr zu knacken, doch wirklich hochkarätige Chancen konnte man sich bis hierhin nicht erspielen. Folglich ging es für die Philipkowski-Elf mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine.

Anders sollten aber die zweiten 45 Minuten beginnen. Stürmisch kamen die Braun-Weißen aus der Kabine. Durch gefälliges Kombinationsspiel und deutlich mehr Zug zum Tor verdiente man sich den Ausgleich in der 52. Spielminute. Von der Strafraumkante aus im Sechzehner freigespielt, behielt Stürmer Rasmus Tobinski aus kurzer Entfernung die Ruhe und brachte die Kugel im langen Eck unter (52.). Kurz darauf dachten die 405 Zuschauer an der Hagenbeckstraße, dass die Kiezkicker die Partie drehen könnten. Doch fehlte den Boys in Brown in einigen Situationen von der 55. bis zur 70. Minute entweder Fortune oder einfach nur wenige Zentimeter.

Der HSV blieb mit seinen schnellen Spitzen dennoch gefährlich. Wie schnell die Angreifer sind, zeigte sich in Minute 77. Nach einem Solo über die linke Seite konnte Mats Köhlert den HSV per Kopf erneut in Führung bringen. In den darauffolgenden Minuten versuchte die Piepel-Elf viel, konnte sich aber kaum gefährliche Situation herausspielen. Auf der anderen Seite machte der HSV mit einem Konter, abgeschlossen durch Mazlum Oruk, den Deckel drauf (88.). Kurz darauf war Schluss und so ging das Derby an der Hagenbeckstraße an den HSV.

Chefcoach Philipkowski sah „einen verdienten Sieg für den HSV.“ Gerade in der ersten Hälfte sei es laut dem Übungsleiter zu wenig gewesen, gerade was Aktionen nach vorne angehe. Weiter gab Piepel zu Protokoll: „Der HSV hat vorne einfach eine Top-Qualität. Wir hatten eine kurze Phase, in der wir dran waren. Insgesamt haben wir aber zu viele Zweikämpfe verloren. Klar ist es ärgerlich, ein Derby zu verlieren, aber wir sind sehr zufrieden mit dem gesamten Saisonverlauf und wie sich die Jungs entwickeln.“

 

FC St. Pauli U19

Burgemeister (16. Zimmermann) - Rocktäschel, Koglin, Carstens, Fock - Sobotta, Keßner (80. Zaytsev), Otte, Lee - Zehir (46.Tobinski), Knutzen (67. Pfeiffer)

Trainer: Joachim Philipkowski

 

Tore: 1:0 Feka (18.), 1:1 Tobinski (52.), 2:1 Köhlert (77.), 3:1 Oruk (88.)

 

(lf)

Fotos: Witters

 

Anzeige

Congstar
DIIY
Astra
Levi's
DIIY
bwin
Lichtblick