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Raus mit Applaus - 0:3 gegen den BVB

In der 2. Runde des DFB-Pokals bekam es unser FC St. Pauli am Dienstagabend (28.10.) mit Vizemeister Borussia Dortmund zu tun. Die Gäste bestimmten die Partie und führten zur Pause mit 2:0, Ciro Immobile (32.) und Marco Reus (44.) trafen. Nach der Pause erspielten sich die Kiezkicker, die kämpferisch alles gegeben hatten, einige Möglichkeiten. Ein Treffer sollte ihnen aber nicht gelingen. Vielmehr besiegelte Shinji Kagawa mit dem 0:3 kurz vor Schluss das Pokalaus endgültig (86.).

Da war es also, das erste Pokal-Heimspiel für den FC St. Pauli seit mehr als sieben Jahren. Damals besiegten die Kiezkicker Bayer Leverkusen mit 1:0 und auch sieben Jahre danach wollten die Braun-Weißen, diesmal gegen den BVB, wieder für eine Überraschung sorgen und erstmals seit der legendären B-Serie 2005/2006 ins Achtelfinale einziehen. Die Generalprobe der Meggle-Elf lief überhaupt nicht wie gewünscht, 0:4 hieß es drei Tage zuvor in der Liga gegen den KSC. Aber auch der BVB agierte vor dem Pokalspiel glücklos und unterlag Hannover 96 daheim mit 0:1. Während Jürgen Klopp seine Elf im Vergleich zum vergangenen Ligaspiel gleich auf sechs Positionen veränderte, nahm Thomas Meggle lediglich drei Wechsel vor. Ex-Borusse Florian Kringe, der 15 Jahre beim BVB gekickt hatte, ersetzte Enis Alushi im defensiven Mittelfeld, Philipp Ziereis rückte für Lennart Thy auf die linke Abwehrseite und John Verhoek stürmte für Ante Budimir.

Vor ausverkauftem Millerntor und toller Stimmung starteten beide Mannschaft in das Pokalspiel. Die Kiezkicker versuchten, wie von Coach Meggle angekündigt, die Räume in der Defensive eng zu machen und dies sollte ihnen in der Anfangsphase auch gelingen. In der neunten Minute dann der erste gefährlich Angriff der Gäste, die auf Fehler der Braun-Weißen lauerten, um so per Tempo-Gegenstoß zum Erfolg zu kommen. Marco Reus hatte Shinji Kagawa bedient, der von der Strafraumkante abzog, das Leder aber nicht richtig traf (9.). Der BVB übernahm nun die Spielkontrolle und drängte die Braun-Weißen in die eigene Hälfte. Die Meggle-Elf tat sich fortan schwer, den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

Nach einer Viertelstunde dann eine ganz starke Parade von Philipp Tschauner! Nachdem Sokratis über die rechte Seite energisch in den Strafraum eingedrungen war, kam der Ball zu Mats Hummels. Der Innenverteidiger visierte das lange Eck an, doch Tschauner lenkte das Leder gerade noch um den rechten Pfosten (16.). Keine 120 Sekunden später jubelten die Gäste, doch nach Meinung des Schiedsrichterassistenten stand Ciro Immobile bei seinem Treffer im Abseits. Eine harte Entscheidung, denn Ziereis, der beim Abspiel auf gleicher Höhe war, hatte das Abseits aufgehoben (18.).

Weiter der BVB: Nach Doppelpass mit Reus zog Henrikh Mkhitaryan aus 15 Metern ab. Der Ball wäre im langen Eck eingeschlagen, doch Tschauner konnte den Ball erneut um den Pfosten lenken (21.)! Nach elf Minuten, in den die Meggle-Elf durchaus mutiger agiert hatte, war Tschauner dann doch machtlos. Über links spielten sich die Dortmunder über mehrere Stationen mit feinem Kurzpassspiel in den Strafraum und zu guter Letzt war es Immobile, der den Ball aus vier Metern über die Linie beförderte - 0:1 (32.). Nur vier Minuten später wieder Immobile! Nach einem Konter und Vorlage von Reus probierte es der Italiener aus spitzem Winkel mit der Pike, doch Tschauner war zur Stelle (36.).

Auf der Gegenseite dann mal die Kiezkicker. Dennis Daube trat einen Eckball mit Wucht in den Strafraum und Sören Gonther stieg am höchsten. Mitchell Langerak konnte den Kopfball des St. Pauli-Kapitäns jedoch parieren (39.). Dann wieder die Gäste, dieses Mal bediente Mkhitaryan Reus, doch der scheiterte aus der Drehung an, na klar, Tschauner (41.). Wenig später verzog Erik Durm aus dem Rückraum um zwei, drei Meter (43.). Die Klopp-Elf erhöhte vor der Pause noch mal den Druck und erzielte durch Reus das 2:0. Immobile war über die linke Seite enteilt und legte diagonal in den Rückraum zurück. Hier nahm Reus das Leder direkt und platzierte es genau neben dem Pfosten, sodass sich Tschauner umsonst streckte (44.). Wenig später ertönte der Halbzeitpfiff.

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