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U23 unterliegt in Meppen deutlich

Den dritten Sieg nacheinander verpasst: Beim SV Meppen gab es für die U23 des FC St. Pauli nichts zu holen. Maier brachte die Gastgeber früh in Führung (2.), Pini (39.), Alawie (53., 87.) und Born (76.) steuerten die weiteren Treffer zum deutlichen Sieg der Meppener bei.

Zuletzt hatte das Team von Remigius Elert zwei Siege in Folge feiern können, darunter auch den immens wichtigen Erfolg gegen die U23 des HSV. Die Brust breit, die Formkurve ansteigend, das war die Ausgangslage vor dem Spiel beim dennoch favorisierten SV Meppen, der vor Anpfiff den komfortablen fünften Rang belegte.

Doch kaum rollte das Leder in der Meppener Hänsch-Arena, mussten die Kiezkicker schon den ersten Rückschlag verdauen. Mit der ersten Offensivaktion erzielte Victor Maier das 1:0 (2.). Angreifer Muhamed Alawie hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und den mitgelaufenen Maier bedient. Für St. Paulis Schlussmann Svend Brodersen war da nichts zu machen.

Nach dem rasanten Beginn lies dann das Tempo der Partie ein wenig nach. Ein geblockter Schuss von Thorben Deters (11.) auf der einen Seite und ein Kopfball von Nico Empen, der nach einer Flanke von rechts unbedrängt hochsteigen, den Ball aber nicht gut genug platzieren konnte (17.), auf der anderen Seite waren zunächst die besten Möglichkeiten. Die Meppener kontrollierten in dieser Phase das Spielgeschehen, ohne jedoch weiter Kapital daraus schlagen zu können.

Die nächsten Aufreger ereigneten sich dann kurz vor der Pause: Zunächst schickte Yi-Young Park Empen steil, doch der aus seinem Kasten geeilte SV-Keeper Benjamin Gommert (39.) konnte gerade noch vor dem Angreifer klären. Die Gastgaber machten es im Gegenzug besser. Torschütze Maier fand mit seiner Flanke Erdogan Pini am zweiten Pfosten und der ehemalige Kiezkicker erzielte per Kopf das 2:0 (39.). Das war dann auch der Pausenstand.

Die zweite Hälfte begann der SV Meppen ohne den angeschlagenen Pini, für ihn kam Mirco Born in die Partie. Auch St. Pauli-Coach Elert reagierte und brachte kurz darauf Marian Kunze für Benjamin Nadjem (47.). Doch die damit verbundenen Hoffnungen auf den Anschlusstreffer hielten nicht lange, denn nach Pass von Jens Robben markierte Alawie das 3:0 (53.).

Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken nahmen die Gastgeber ein wenig das Tempo raus und überließen den Braun-Weißen das Spiel, die sich daraufhin weitere Chancen erarbeiteten. Maurice Litka verlangte Gommert mit einem Schuss vom Strafraumeck alles ab (61.). Als nächstes probierte es dann auch Yannick Deichmann aus der Distanz, doch erneut war Gommert auf dem Posten (66.). Auf der Gegenseite musste sich Brodersen bei einer Freistoßflanke strecken, nachdem der Ball länger und länger geworden war (68.).

Während St. Pauli sich mühte, den Rückstand zu verkürzen, setzten die Meppener auf Konter. Letzte Zweifel am Heimsieg der Mannschaft in blau beseitigte schließlich der eingewechselte Born mit dem 4:0 in der 76. Minute. Der starke Alawie setzte dann mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt der Partie (87.). Durch die Niederlage verpassen es die Kiezkicker, sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter Luft zu verschaffen. Am kommenden Sonntag (8.5.) geht es für sie vor eigenem Publikum gegen Eintracht Braunschweig um die nächsten wichtigen Zähler.

Cheftrainer Remigius Elert zu der Partie: "Das Ergebnis spricht Bände. Wir haben alles vermissen lassen, was uns letzte Woche stark gemacht hat. Meppen hat uns den Schneid abgekauft und auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Vor den letzten Spielen haben wir viel Arbeit vor uns."

 

FCSP U23

Brodersen – Startsev, Eden, Keller (80. Pahl), Nadjem (47. Kunze) – Kurt, Deichmann – Park, Schneider (60. Conteh), Litka, – Empen

Cheftrainer: Remigius Elert

 

SV Meppen

Gommert – Jesgarzewski, Vidovic, Schepers, Posipal - Robben (67. Ahillen), Wagner - Maier, Deters (80. Suchanke), Pini (46. Born)- Alawie

Cheftrainer: Christian Neidhart

 

Tore: 1:0 Maier (2.), 2:0 Pini (39.), 3:0 Alawie (53.), 4:0 Born (76.), 5:0 Alawie (87.)

Schiedsrichter: Lars Thiemann

Gelbe Karten: - / Schneider, Park, Keller

Zuschauer: 911

 

(hbü)

Foto: Eva Kalla

 

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