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Voll im Zeitplan

Vor exakt vier Wochen rollten die ersten Bagger an, um die alte Gegengerade im Millerntor-Stadion abzureißen. Bereits nach einer Woche war von der Tribüne nichts mehr übrig, mittlerweile kann man auch die Ausmaße der neuen Gegengerade bereits erahnen.

Es ging am Tag nach dem letzten Heimspiel gegen den SC Paderborn sehr schnell. Die Spuren der Partie waren auf den Tribünen noch nicht beseitigt, da begannen auch schon die Bauarbeiten für die neue Tribüne. Schnell fiel ein Stück Gegengerade nach dem anderen und nach einer Woche war von ihr nichts mehr übrig. Nun, vier Wochen nach dem Beginn der Arbeiten, sind weitere Fortschritte zu erkennen.

„Zu Beginn hatten wir ein durch die Überbauung der U-Bahn zwar etwas Zeit verloren, diese konnten wir in der vergangenen Woche aber wieder aufholen“, zeigt sich Stadionchef Torsten Vierkant zufrieden mit dem Stand der Arbeiten. „Voll im Zeitplan“ liege man, dabei hätte es weitere Verzögerungen geben können, denn der Kampfmittelräumdienst wurde im Baufeld fündig. „Es waren aber nur Bombensplitter“, beruhigt Vierkant. Eine Bombe hätte den Neubau im günstigsten Fall nur um einen Tag verzögert, es hätte aber auch eine Woche dauern können. Da es auch sonst keine weiteren Funde gegeben hat, rückte der Kampfmittelräumdienst ab und hinterließ ein sauberes Baufeld. „So können wir überall ohne Schwierigkeit buddeln“, so der Stadionchef weiter.

Während zur Südtribüne hin noch nach möglichen Bomben gesucht wurde, gingen die Arbeiten auf der Seite zur Nordtribüne bereits weiter. Dort wurden in der Zwischenzeit bereits die ersten Fundamente gegossen, mittlerweile sind fast alle fertig. „Am kommenden Donnerstag wird auch das letzte Fundament gegossen“, so der 43-Jährige. Das werde es aber in sich haben, hat es doch einen Umfang von insgesamt 480 Kubikmeter Beton. „Eine große Herausforderung“ nennt Vierkant dieses letzte Fundament, das auf Höhe des Strafraums zur Südtribüne gegossen wird.

Diese Fundamente werden für alle St. Pauli-Fans später nicht zu sehen sein, denn darüber wird die neue Tribüne stehen. Schon jetzt ist aber sichtbar, welche Ausmaße die neue Gegengerade haben wird. Mehrere Wände stehen bereits, zudem auch drei Stützpfeiler, die verschieden hoch in den Himmel ragen. 10.000 Stehplätze (sowie 3.000 Sitzplätze) wird die neue Gegengerade umfassen. Fast bis zum zweiten Pfeiler, der die ungefähre Höhe der alten Tribüne hat, werden die Stehränge der neuen Tribüne reichen. In dieser Woche werden weitere Fertigteile angeliefert, noch mehr Wände und Pfeiler und somit weitere Fortschritte zu sehen sein.

(hb)
Foto: FC St. Pauli Medien

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