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„Wichtig wieder auf dem Platz gestanden zu haben“

So ärgerlich die 1:4-Niederlage am Betzenberg war, für einen Spieler in Reihen der Boys in Brown hatte sie etwas Erfreuliches: Eine gute Viertelstunde vor Schluss schickte Cheftrainer Michael Frontzeck Sebastian Schachten ins Spiel. Für den 28-Jährigen das Ende einer langen Leidenszeit.

In Kaiserslautern schloss sich für Sebastian Schachten der Kreis. Es war der letzte Spieltag der vergangenen Saison, als der Defensivallrounder am Betzenberg beim 2:1-Sieg der Kiezkicker über die Roten Teufel das letzte Mal in einem Pflichtspiel auf dem Platz gestanden hatte. Nun, knapp sechs Monate später, brachte Michael Frontzeck den 28-Jährigen in Kaiserslautern in der 74. Minute ins Spiel und verhalf ihm damit nach langer Verletzungspause zum ersehnten Pflichtspiel-Comeback.

„Für mich persönlich war es sehr wichtig, nach der langen Zeit wieder auf dem Platz gestanden zu haben. In diesem Moment wurde mir wieder bewusst, dass sich die ganze Schinderei in der Reha gelohnt hat. Aufgrund der Niederlage bin ich noch etwas zwiegespalten, doch ich habe mich sehr darüber gefreut, dass der Trainer mich eingewechselt hat“, erklärte "Schachter".

Zwar sei er noch nicht in der Form, die ihn in der letzten Spielzeit auf dem Platz ausgezeichnet hatte, die fehlenden Prozente wolle er sich aber in den nächsten Wochen reinholen. „Es ist normal, dass ich nach so einer langen Zeit noch etwas brauche, um an meine alte Form ranzukommen. Daher spielt mir die spielfreie Woche nach dem Cottbus-Spiel in die Karten. Diese Zeit werde ich intensiv nutzen, um wieder auf meine 100 Prozent zu kommen“, so St. Paulis Nummer 20.


(rh)

Foto: Witters

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