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„Wir haben gut dagegengehalten“

Gleich im ersten Spiel als Kiezkicker im nun heimischen Millerntor-Stadion konnte sich Aziz Bouhaddouz in die Torschützenliste eintragen, am Ende behielt der FC Sevilla jedoch die Oberhand. Nach dem Abpfiff war Aziz hin- und hergerissen, die Freude über den Treffer und die Leistung überwog jedoch.

„Heute war es natürlich nicht wichtig zu treffen“, wiegelte Bouhaddouz zunächst einmal ab. Auf Nachfrage konnte man dem 29-Jährigen dann aber doch die Freude über seinen ersten Treffer als Kiezkicker am Millerntor anmerken. „Natürlich war es super für mich, gleich auch zu treffen“, stellte der Angreifer mit einem breiten Grinsen klar, um im selben Atemzug zu betonen, dass er mit dem Ergebnis „nicht zufrieden“ sein konnte.

„Ich will immer gewinnen, wenn ich auf dem Platz stehe“, betonte Bouhaddouz. Als er zuletzt am Millerntor auf dem Rasen stand, siegte der Stürmer mit seinem Ex-Verein Sandhausen mit 3:1, er selbst erzielte per Elfmeter den Endstand. Bei der Rückkehr ans Millerntor war der 29-Jährige nach 36 Minuten erfolgreich. Nach Ballannahme mit der Brust legte er sich das Leder auf den rechten Schlappen und brachte es von der Strafraumgrenze im unteren linken Eck zur Führung unter. „Es ist immer schön, hier am Millerntor zu spielen. Noch schöner ist es, hier nun vor den eigenen Fans zu spielen und dann gleich zu treffen“, freute sich der Angreifer.

„Wir haben gut gespielt und sind auch verdient in Führung gegangen“, merkte der Torschütze an. Diese konnten die Kiezkicker aber nicht ins Ziel retten und das lag vor allem am Gegner. „Sevilla hat nach der Pause mächtig Gas gegeben“, stellte Bouhaddouz anerkennend fest. „Der Sieg der Spanier war am Ende dann auch nicht unverdient“, fügte er hinzu. Trotz der Niederlage betonte Bouhaddouz: „Wir können stolz sein. Wir haben es als Mannschaft richtig gut gemacht und gegen eine europäische Spitzenmannschaft gut dagegengehalten. Auch wenn wir verloren haben, können wir, aber auch die Zuschauer mit der Leistung zufrieden sein.“

In neun Tagen gastieren die Braun-Weißen zum Ligastart dann beim VfB Stuttgart. Bouhaddouz freut sich schon: „Darauf freue ich mich richtig. Wir gehen als Außenseiter ins Spiel, der VfB hat sich, u.a. mit Simon Terodde, gut verstärkt. Sie müssen sich in der zweiten Liga aber auch erst einmal finden. Ich bin guter Dinge, dass wir da etwas mitnehmen können. Das ist unser Ziel.“

 

(hb)

Foto: Witters

 

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