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"Wir haben gut gearbeitet"

Nach der 1:2-Testspielniederlage gegen den FC Sevilla aus Spanien stellte sich Chefcoach Ewald Lienen den anwesenden Journalisten und fasste die Partie aus seiner Sicht zusammen. Im Spiel zuvor hatte Aziz Bouhaddouz (36.) die Boys in Brown in Führung gebracht. Doch die Gäste drehten die Partie in Person von Victor Perez (53.) und Joaquin Correa (69.) und gewannen nach 90 Minuten am Millerntor.

Trotz der Niederlage war Cheftrainer Ewald Lienen mit dem Spiel seiner Mannschaft nicht unzufrieden. Der Beginn jedoch war nicht zu hundert Prozent nach dem Geschmack des 62-Jährigen. „Wir hatten in der ersten Viertelstunde ein bisschen zu viel Respekt vor dem Namen“, befand Lienen. Doch von dem, was seine Spieler nach den ersten 15 Minuten gezeigt haben, war er auf jeden Fall angetan. „Nach der ersten Aktion hat sich die Mannschaft mehr gewehrt und wir hatten einige gute Situationen“, lobte er und war der Meinung, dass man auch ein Tor mehr hätte erzielen können, wären seine Spieler vor dem Tor energischer aufgetreten.

Für den Treffer der Kiezkicker sorgte Aziz Bouhaddouz in der 36. Spielminute. „Ein typisches Stürmertor“, urteilte Lienen. „Wenn er den Ball perfekt trifft und ins lange Eck schlenzt, dann ist es für den Keeper einfacher, als wenn er ihn so abgekappt neben den kurzen Pfosten setzt. Ein richtiges Krümmeltor“, befand der Chefcoach in seiner ursympathischen Art mit einem verschmitztem Lächeln. Dass die Kiezkicker die Führung nicht halten konnte, lag laut Lienen auch daran, dass seine Spieler in der zweiten Hälfte zu passiv agiert haben. Das hätte verhindert werden können, ärgerte sich der 62-Jährige.

Mit der Aufstellung von den beiden Rechtsverteidigern Jan-Philipp Kalla und Vegar Eggen Hedenstad hatte Ewald Lienen nicht nur die Journalisten überrascht. „Auf der einen Seite wollten wir schauen, wie das läuft und auf der anderen Seite wurden wir durch den Ausfall von Waldemar Sobota und Ryo Miyaichi dazu auch ein wenig gezwungen“, erklärte er. Doch das Duo habe die Aufgabe sehr ansprechend gelöst, so die Meinung des Chefcoaches.

Die Kiezkicker haben gegen ein Top-Team aus Spanien eine mehr als ordentliche Partie gezeigt, und das würdigte auch Ewald Lienen nach den 90 Minuten. „Wir standen insgesamt gut und haben zusammengearbeitet. Darüber hinaus waren wir in einigen aussichtsreichen Situationen, die wir nur hätten besser ausspielen müssen“, gab er abschließend zu verstehen. 

 

(lf)

Foto: Witters

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