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„Wir haben verdient verloren“

Auf der Pressekonferenz nach der 0:3 Heimniederlage des FC St. Pauli gegen den VfR Aalen waren sich beide Cheftrainer in einem Punkt einig: Der Sieg der Gäste ging absolut in Ordnung.

„Es ist schwer in Worte zu fassen, was auf dem Rasen passiert ist. Wir hatten unter der Woche im Training gut gearbeitet und hatten uns viel vorgenommen, haben aber nichts davon umgesetzt“, ließ Cheftrainer Roland Vrabec auf der Pressekonferenz nach dem klaren 0:3 gegen den VfR Aalen seiner Enttäuschung freien Lauf. „Wir haben wieder ein frühes Gegentor kassiert. Für alle war spürbar, dass der Treffer die Mannschaft verunsichert hat. Der Elfmeter bringt uns schließlich komplett aus dem Konzept“, sagte der 40-Jährige.

Warum es in der laufenden Saison gerade zuhause nicht wie gewünscht laufe, bereite ihm Kopfzerbrechen. „Normalerweise müssen wir mit den Fans im Rücken eine Macht sein. Wir müssen tief in die Analyse gehen und uns hinterfragen, warum es für uns am Millerntor nicht läuft und wir unser Potential nicht abrufen können“, merkte der Coach selbstkritisch an. „Wir haben verdient verloren und müssen und bei den Fans für diese Leistung heute entschuldigen“, so Vrabec. Wichtig sei jetzt, so schnell wie möglich die Köpfe freizubekommen, um in den beiden letzten Spielen gegen Köln und Aue eine bisher gute Saison vernünftig zu Ende bringen.

Auf der Pressekonferenz wurde auch das Fehlen Fabian Bolls im Kader des FC St. Pauli angeprochen. „Es geht mir um die Mannschaft und nicht um eine einzelne Person. Wir haben mit Fabian alles besprochen. Boller war kurz vor dem Cottbus-Spiel wieder verletzt und ich wollte 18 fitte Spieler im Kader, in dem jeder Einzelne es verdient hat zu spielen“, erklärte der 40-Jährige die Beweggründe für seine Entscheidung.

Gästetrainer Stefan Ruthenbeck freute sich über den Auftritt seiner Mannschaft. „Das frühe 1:0 hat uns natürlich in die Karten gespielt. Das Konterspiel kann am Millerntor ein Winner sein. Die zweite Halbzeit war das Beste, was ich von meiner Mannschaft in dieser Saison auswärts gesehen habe. Der Spielwitz meiner Jungs war überragend“, kam der VfR-Coach fast schon ins Schwärmen. „Wir haben mit nun 41 Punkten unser Saisonziel, den Klassenerhalt, geschafft. Mit der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, haben wir noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Unter dem Strich steht für uns ein verdienter Sieg.“

 

(jk)

Foto: Witters

 

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