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"Wir sind schwer zu bespielen"

Sie stehen mit 28 Zählern nach elf Partien auf dem dritten Platz der C-Regionalliga Nord und damit in der Spitzengruppe. Die Rede ist von den U15-Kickern von Chefcoach Baris Tuncay, der es geschafft hat, neben dem VfL Wolfsburg und dem Hamburger SV in die Spitzengruppe im Norden zu führen. Bei einer Bilanz von neun Siegen bei jeweils einem Unentschieden bzw. einer Niederlage führt kein Weg daran vorbei zu fragen: Wie kommt das zu Stande? Übungsleiter Tuncay sieht im oft beschworenen Geist von Malente einen der Gründe für den sportlichen Erfolg seiner Kicker.

„Wir haben im Trainingslager vor der Saison in Malente intensiv über unsere Zielsetzung diskutiert. Am Ende haben wir uns vorgenommen, dass wir direkt hinter den absoluten Top-Teams HSV und dem VfL Wolfsburg stehen wollten, das klappt bisher ganz gut“, gibt Tuncay die vor der Saison intern gesteckten Ziele preis. Doch nur Ziele setzen reicht natürlich bei weitem nicht. Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit habe in Malente einen großen Schub bekommen, hebt Tuncay die Wichtigkeit des Trainingslagers hervor. „Auf dem Platz konnten wir gut arbeiten und neben dem Acker sind wir zu einer richtigen Mannschaft geworden.“

Dass sich gute Arbeit auszahlt, zeigt sich nun auch in der Tabelle. Dort hingekommen ist die Tuncay-Elf mit einer Spielweise, die in braun-weißen Kreisen nicht ganz neu sein sollte. Tuncay dazu „Wir sind schwer zu bespielen, weil wir gerade in der Defensive sehr homogen und kompakt agieren. Gleichzeitig schaffen wir es vor dem Tor die Dinger zu machen, wenn wir unsere Chancen haben“, erklärt der 32-Jährige das Erfolgsrezept seiner Boys in Brown.

Doch der tabellarische Erfolg sei gar nicht das A und O für Ihn und sein Team. Wenn er es sich aussuchen könne, ob er am Ende auf dem dritten Plätz stünde, oder seine U15 den Schritt in die nächste Altersklasse machen würde, wäre es eine einfach Wahl für den Trainer. „Es geht bei uns um die Ausbildung von guten Fußballern“, stellt er klar.

Zur Ausbildung gehört auch gewissermaßen die Charakterschulung, die in dem Alter besonders wichtig ist. „Die Jungs sind mitten in der Pubertät und loten natürlich auch mal ihre Grenzen aus. Sie führen auch das erste Mal Trainergespräche ohne ihre Eltern. Darüber hinaus arbeiten wir auch im Training mit Team-Building-Maßnahmen.“ Auch deswegen sieht Chefcoach Tuncay, keine Angst, dass seine Kiezkicker vom Erfolg beschwipst die Bodenhaftung verlieren könnten. „Die Jungs muss man nicht auf dem Boden halten. Sie sind bodenständig, fleißig und geerdet“, ist der Trainer voll des Lobes.

Im persönlich mache der Job „unglaublich viel Spaß“. Auch aufgrund Tuncers Begeisterung für die Arbeit mit den Boys in Brown spricht wenig dagegen, dass die Erfolgsserie der U15 sich auch im Jahr 2016 fortführt.

 

(lf)

Foto: FC St. Pauli

 


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