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„Wir waren heute etwas suboptimal unterwegs“

Auf der offiziellen Pressekonferenz nach dem Spiel stellten sich die beiden Cheftrainer Tomas Oral und Ewald Lienen den Fragen der Medienvertreter. Während der Heimcoach sich über den Sieg freute, haderte Lienen mit dem Ausgang des Spiels.

„Natürlich sind wir jetzt enttäuscht, dass wir hier nichts mitnehmen konnten“, sagte Ewald Lienen nach der 0:1-Niederlage beim FSV Frankfurt. Das Spiel habe nicht unbedingt einen Sieger verdient gehabt, daher falle es dem 61-Jährigen schwer, die Rückreise mit leeren Händen zu akzeptieren. „Eigentlich hatten wir das Spiel gut unter Kontrolle und haben wenig zugelassen. Selber hatten wir allerdings auch nicht wahnsinnig viele Torchancen“, musste der Coach der Braun-Weißen zugeben. Sein Team konnte die Konter nicht richtig fahren, hatte zu wenig Ballbesitz.

„Wenn wir aber mal ordentlich gespielt haben, wurde es direkt gefährlich“, so Lienen, der den FSV am heutigen Tag „etwas griffiger und aggressiver“ gesehen hat. Seine Jungs seien im Gegensatz dazu „etwas suboptimal unterwegs“ gewesen, allerdings hätte sich so etwas auch unter der Woche schon angedeutet, der Coach musste im Training auf mehrere Spieler verzichten, die bis zum Wochenende nicht hätten zu 100 Prozent fit werden können. Auf die Frage, wie die Braun-Weißen das Gegentor hätten verhindern können, antwortete der Trainer dann aber recht nüchtern: „Wenn man den Kopfball vorher zum eigenen Mann bringt.“

Sein Gegenüber Tomas Oral konnte sich nach dem Spiel über den zweiten FSV-Sieg in Folge freuen, sprach seiner Mannschaft ein Kompliment für die Leistung aus. „Wir waren von der ersten Sekunde an hellwach und haben alles angenommen“, so Oral. Der FSV sei gewarnt gewesen, wollte gegen tief stehende Hamburger „nicht ins offene Messer laufen“. Was zuletzt bei den Frankfurter nicht geklappt habe, hätte gegen St. Pauli richtig gut funktioniert und es sei keine Selbstverständlichkeit, gegen ein solches Team zu gewinnen. „Das war heute eine bravuröse Leistung der Mannschaft, die ein super Gesicht gezeigt hat. Wir haben verdient gewonnen“, widersprach er Ewald Lienen im Nachhinein ein wenig. Im Zuge des Heimsieges habe sich seine Mannschaft nun verdient, dass in Zukunft noch mehr Zuschauer zu den Spielen des FSV kommen.

 

(th)

Foto: Witters

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