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ZAHLEN, DATEN, FAKTEN – TEIL 2

19 Ligaspiele liegen in der aktuellen Spielzeit hinter den Boys in Brown. 1.710 Minuten pure Leidenschaft, purer Kampf und pure Einsatzbereitschaft – Zeit, eine kleine Bilanz zu ziehen. Wir haben im zweiten Teil geschaut, welche Mannschaft die meisten Führungen einheimste und wer der Passspezialist unter den Kiezkickern ist.

Passspezialisten

7.752 Pässe spielten die Kiezkicker in den vergangenen 19 Partien. Insgesamt 5.793 kamen am Ende beim Mitspieler an, das entspricht einer Passquote von 74,7 Prozent. Der Akteur mit der besten Passgenauigkeit ist Enis Alushi. Von 553 Pässen in 13 Spielen landeten 85,4 Prozent an der richtigen Stelle.

Absolute Passspezialisten sind die Spieler des SC Freiburg. Beachtliche 9.846 Pässe spielten die Breisgauer – allein davon kamen 7.441 beim Mitspieler an. Im Durchschnitt macht das 391,63 exakte Pässe pro Spiel. Kein Wunder, dass der SC Freiburg gleich mit drei Spielern an der Spitze der meisten Passgeber steht: Hinter dem Top-Platzierten Nicolas Höfler (1.358 Pässe) folgen Immanuel Höhn (1.272) und Amir Abrashi (1.140). 

Punkte nach Führung

Nur selten ließen sich die Braun-Weißen in den 19 Ligaspielen eine Führung wieder aus der Hand nehmen. Allein in elf Begegnungen markierte der FC St.Pauli den ersten Treffer. Und nur ein einziges Spiel musste die Mannschaft am Ende den Platz als Verlierer verlassen (im Jahresfinale gegen den Karlsruher SC). Acht Mal fuhr die Lienen-Elf einen Sieg ein, zwei Mal sprang immerhin noch ein Remis heraus. Damit holten die Kiezkicker nach einer Führung 26 Punkte (2,36 Punkte im Schnitt).

Die meisten Führungstreffer markierten der SC Freiburg und Leipzig (jeweils 14). Während Leipzig (38 Punkte) zwölf Siege und zwei Remis einfuhr, kam Freiburg (36 Punkte) auf elf Erfolge und drei Unentschieden.

Abgesetzte Torschüsse

200 Torschüsse feuerten die Braun-Weißen auf den gegnerischen Kasten ab, also 10,5 pro Spiel. 22 Bälle landeten schließlich in den Maschen – davon drei Kopfballtore und ein verwandelter Elfmeter. Damit kommt die Mannschaft auf eine Chancenverwertung von elf Prozent.

Nicht nur beim Passen, sondern auch beim Treffen ist Freiburg vorne mit dabei: Die Breisgauer erzielten mit 45 Buden die meisten Tore. Dafür zielten sie 205 Mal aufs Tor und landen bei einer Chancenverwertung von 21 Prozent – Bestwert! Die meisten Torschüsse feuerte jedoch Leipzig ab (239).

Die Sünderkartei

Ganze 755 Mal zückten die Schiedsrichter bereits in dieser Saison die Gelbe Karte, in 16 Fällen die Gelb-Rote. Zudem sahen die Zweitligaspieler 13 Mal direkt Rot. St. Pauli ist mit 37 Verwarnungen die fünftfairste Mannschaft aller 18 Zweitligisten. Dagegen bekam Greuther Fürth am häufigsten den gelben Karton (51) gezeigt, gefolgt von Union Berlin (49).

Der Rüpel der Liga ist jedoch Kaiserslautern, das bereits zwei Rote Karten, eine Gelb-Rote und 47 Gelbe Karten kassierte.

Zu-Null-Spiele

Robin Himmelmann war nicht nur in der letzten Saison eine absolute Bank für die Kiezkicker. Auch in der aktuellen Spielzeit ist er eine feste Stütze für die Mannschaft. Allein in neun Partien hielt er die Null – damit belegt er in dieser Kategorie den zweiten Platz hinter Rafal Gikiewicz (Eintracht Braunschweig), der zehn Spiele ohne Gegentor blieb.

 

(ak)

Foto: Witters

 

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